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Schloss Eckartsau

Eckartsau, NÖ
 

Im Marchfeld östlich von Wien, mitten im Nationalpark Donau-Auen steht das ehemalige kaiserliche Jagdschloss von Eckartsau, eingebettet in einem rund 27 Hektar grossen Landschaftsgarten. Das heutige barocke Kleid täuscht über das wirkliche Alter des Schlosses hinweg, denn sein Ursprung geht bis ins Spätmittelalter zurück.

Es war eine Wasserburg. Die Ritter von Eckartsau erweiterten ihre Besitze durch Zukauf von Ländereien und weiteren umliegenden Burgen. Zudem liessen sie sich in der Wiener Minoritenkirche eine Familiengruft anlegen. Wilhelm von Eckartsau war der letzte dieses Geschlechtes, da er nur eine Tochter hatte. Diese erbte den Besitz im Jahre 1507, und ihre Söhne verkauften um 1571 alles an einen Georg Freiherr von Teuffel.

In der Folge wechselte die Burg mehrmals den Besitzer bis sie schliesslich um 1720 in den Besitz von Franz Ferdinand Graf Kinsky kam. Dieser beauftragte keinen Geringeren als Joseph Emanuel Fischer von Erlach mit dem Umbau der Wasserburg in das heutige Barockschloss. Gewisse Quellen schreiben die ersten barocken Umbauten Christian Alexander Oedtl zu.

Um 1760 erwarb Kaiser Franz I. Stephan das Schloss. Nach dem Tod seiner Witwe Maria Theresia im Jahre 1797 begann der Verfall des Jagdschlosses, und Gebäudeteile wurden abgetragen. Erst Franz Ferdinand der Thronfolger Franz Josephs, nahm sich des baufälligen Schlosses an und liess es in den Jahren 1896/97 gründlich sanieren, die abgebrochenen Gebäudeteile wieder errichten und den Schlosspark neu gestalten. Vor dem Untergang der Donaumonarchie und dem folgenden Exil bewohnte das letzte österreichische Kaiserpaar Karl I. und Zita das kaiserliche Jagdschloss. Heute ist die Republik Österreich Besitzerin der Anlage, welche in neuer Pracht erscheint und besichtigt werden kann.


 


 

Das ehemalige kaiserliche Jagdschloss ist ein barockes Juwel, welches deutlich die Handschrift Fischers von Erlach trägt. An der Gestaltung der Innenräume waren hochkarätige Künstler tätig wie Daniel Gran oder Lorenzo Mattielli. Besonders zu erwähnen ist das grossräumige Stiegenhaus mit einem grossen ovalen Deckenfresko.

Zentrum des Schlosses ist der grosse Festsaal mit einem riesigen Deckenfresko von Daniel Gran, reicher Pilastergliederung, goldener Ornamentik und schweren Kristalllustern. Die übrigen Räume sind ebenfalls wertvoll ausgestattet und erwecken durch viel Holz einen ländlich-rustikalen Eindruck. Parkettböden, Wandtapisserien, üppig verzierte Öfen, marmorne Kamine, Spiegel und reiche Supraporten tragen das Ihrige zum Prunk bei. In mehreren Räumen befinden sich Jagdtrophäen wie kleine und grosse Hirschgeweihe und Photographien. Im Schloss befindet sich zudem eine barocke Hauskapelle.
 





 




 

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