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Griechenkirche zur hl. Dreifaltigkeit

1. Bezirk, Fleischmarkt 13

 

Nach dem Dekret Kaiser Josephs II. im Jahre 1787 wurde die griechisch-orthodoxe Gemeinde zur hl. Dreifaltigkeit gegründet und ihr die Erlaubnis erteilt, am Fleischmarkt eine Kirche zu errichten. Die heutige Gestalt erhielt die einschiffige Kirche durch Aus- und Umbauarbeiten in den Jahren 1833 und 1856 bis 1858 nach Plänen von Theophil Hansen. die finanziellen Mittel stellte der schwerreiche Bankier Georg Simon Sina. Dabei wurde sowohl die Aussenfassade als auch der Innenraum im byzantinischen Stil gestaltet. In den Räumlichkeiten über der Kirche sind heute die Ämter der Metropoliten, die griechische Nationalschule und die Bibliothek untergebracht. Die feierliche Einweihung erfolgte am 21. Dezember 1858. Auffallend im Inneren sind der kunstvoll angefertigte hölzerne Bischofsthron mit vier Stufen und das Lesepult der Kanzel, welches in der Form eines byzantinischen Doppeladlers gestaltet und mit der habsburgischen Kaiserkrone versehen ist. Seit 1963 ist die Griechenkirche zur hl. Dreifaltigkeit die Kathedrale der griechisch-orthodoxen Metropoliten Österreichs.
 


 


Aufnahme um 1900



 

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