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Herzog Albrecht
III. wurde in Wien (vermutlich) am 9. September 1349 geboren. Nach dem Tode
seines Vaters Albrecht II. teilte er mit seinen Brüdern die Herrschaft über Österreich,
obwohl nach der Bestimmung des Vaters der älteste Sohn
Rudolf IV.
Alleinregent hätte sein sollen. 1377 führte Albrecht III. einen Feldzug
gegen die heidnischen Litauer und Samogitier. Nachdem der kinderlose Rudolf
gestorben war, traf Albrecht III. mit seinem Bruder
Leopold III. eine Abmachung
über die Aufteilung Österreichs (Neuberger Teilungsvertrag). Dabei bekam
Albrecht das eigentliche Österreich mit dem Salzkammergut, und Leopold
erhielt Kärnten, die Steiermark, Tirol und die schwäbischen Länder. Im Jahre
1386 fiel Leopold in der Schlacht bei Sempach in der Schweiz, worauf sich
Albrecht dessen unmündigen Söhne annahm, seine Länder nun ebenfalls
verwaltete und die Kriege gegen die Schweizer fortführte. Am 9. April 1388
erlitt er in der Schlacht bei Näfels gegen die Glarner eine Niederlage und
beschloss mit den Eidgenossen einen siebenjährigen Waffenstillstand, welcher
später auf weitere 20 Jahre verlängert wurde. Albrecht III. war sehr um die
Verschönerung und städtebauliche Entwicklung Wiens bemüht. Er investierte
viel in den Ausbau der Stephanskirche und der Universität. Er war ein
gebildeter, kulturinteressierter Mann, war seinem Land ausserordentlich
wohltätig gesinnt und stellte sich in den Auseinandersetzungen zwischen
Ungarn und Böhmen auf die Seite Ungarns. Am 29. August 1395 starb Albrecht III. in schloss
Laxenburg bei Wien und hinterliess einen einzigen Sohn,
Albrecht IV., welchen ihm seine
zweite Ehefrau Beatrix von Zollern geboren hatte.

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