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Am 1. November 1351
wurde Leopold als Sohn von Albrecht II. und Johanna von Pfirt in Wien
geboren. Zuerst war er mit der Herrschaft über Tirol bedacht, bis er nach
dem Tod seines Vaters im Jahre 1358 mit seinen Brüdern
Rudolf IV. dem
Stifter und Albrecht III. Österreich regierte. Am 25. September 1379 erhielt
Leopold III. durch den Neuberger Teilungsvertrag die Herzogtümer Krain,
Görz, Steiermark, die Windische Mark, Kärnten und Ländereien in Tirol,
Friaul und Vorderösterreich zugesprochen. Später gelangten Freiburg im
Breisgau, Feldkirch und Triest an ihn. Indem er den Städten Privilegien
bezüglich der Handelsgeschäfte erteilte, führte dies zu einem Aufstieg des
Bürgertums.
Als Leopold III.
versuchte, sein Reich gegen den Westen auszuweiten, stiess er auf grossen
Widerstand in der Schweiz. Bei der legendären Schlacht bei Sempach im Kanton
Luzern im Jahre 1386 erlitt er eine Niederlage und starb selber bei den
blutigen Kämpfen. Er wurde vorerst in der Klosterkirche
Königsfelden bei
Brugg im Kanton Aargau beigesetzt, später aber mehrmals umgebettet und
schliesslich in der Gruft der Stiftskirche St. Paul im Lavanttal in Kärnten
beigesetzt.
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