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Albrecht IV. wurde am 19.
September 1377 als einziger Sohn von
Albrecht III. und Beatrix von Zollern
in Wien geboren. Nach dem Tod seines Vaters beanspruchte sein Cousin
Herzog
Wilhelm, der Älteste der Generation, das Gesamterbe. Der Konflikt wurde
gelöst durch den Vertrag von Hollenburg an der Donau am 22. November 1395,
welcher die gemeinsame Regentschaft und die gerechte Teilung der Einkünfte
beschloss. Albrecht war etwas weltfremd, was dazu führte, dass bei dieser
Doppelregentschaft Herzog Wilhelm die bedeutendere Rolle innehatte.
Um 1398 reiste Albrecht ins
Heilige Land. am liebsten verbrachte er seine Zeit in der Kartause Mauerbach
oder auf Schloss Laxenburg ausserhalb Wiens. Sein ruhiges Wesen brachte ihm
den Beinamen „der Geduldige“ Am 24. April 1390 heiratete er in Wien
Prinzessin Johanna Sophie von Bayern, welche ihm zwei Kinder gebar: Albrecht
V. und Margarethe. Im Krieg der beiden Königreiche Böhmen und Ungarn stellte
sich Albrecht IV. wie bereits sein Vater auf die Seite Ungarns und nahm an
Feldzügen gegen den feindlichen König teil. Bei einem dieser Feldzüge starb
Albrecht IV. am 14. September 1404 in Klosterneuburg. Er liegt in der
Herzogsgruft unter dem Stephansdom bestattet.

Albrecht IV. mit seiner Frau Johanna Sophie von
Bayern. Sie hält das bayrische Wappen
und er das österreichische.
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