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Auf Reisen
Im Jahre 1833 unternahm
Strauss eine erste Konzertreise nach Pest, wo er mit Begeisterung gefeiert
wurde. Dieser Reise ging jedoch eine Unrühmlichkeit voraus, war Strauss doch
schon zuvor nach Pest eingeladen worden, konnte dem jedoch erst nicht Folge
leisten, was ihm sehr übel genommen wurde und einige spöttische Kommentare
in den Tagblättern bescherte. Der Wiener Korrespondent einer ungarischen
Zeitung konnte diesen Unmut jedoch schlichten, indem er einen Artikel
veröffentlichte und Strauss’ Nichterscheinen mit früher eingegangenen
Verpflichtungen begründete. Der Erfolg in Pest ermutigte Strauss zu weiteren
Reisen, und so machte er sich zu Allerseelen des Folgejahres mit seiner
Kapelle auf den Weg nach Berlin, um im königlichen Konzertsaal und im
Königstädter Theater aufzuspielen, selbstverständlich ebenfalls mit grösstem
Erfolg, weshalb Strauss sogar einige Male im königlich-preussischen Schloss
konzertieren konnte. Der Zufall wollte es, dass bei einem dieser Konzerte
mitunter der Kaiser von Russland mit seiner Gemahlin anwesend und derart
begeistert war, dass er Strauss zu einer Konzertreise nach St. Petersburg
animierte, was Strauss jedoch nicht möglich war wegen seines Vertrages mit
Scherzer in Wien. Auf seiner Rückreise von Berlin nach Wien gab er in
Leipzig, Dresden und Prag Konzerte. Im selben Jahr noch wurde er zum
Kapellmeister des ersten Bürgerregiments ernannt.

Gedenktafel an der Flossgasse 7 in der
Leopoldstadt |

Flossgasse 7: Hier stand Johann Strauss I.
Geburtshaus |
Obschon Strauss immer beschäftigter war durch seine Engagements und
Verpflichtungen, war er nebenbei eifrig bemüht, seine Musiktheoretischen
Kenntnisse auszubauen. So nahm er fleissig Unterricht beim berühmten
Musiktheoretiker Ignaz Ritter von Seyfried und nahm auch weiterführenden
Violinunterricht. Doch seine bisherigen Erfolge im Ausland hielten Strauss
nicht lange in Wien. Im September 1835 machte er sich mit seinem Orchester
erneut auf die Reise nach Deutschland und konzertierte in München, Augsburg,
Ulm, Stuttgart, Heilbronn, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Wiesbaden,
Frankfurt, Offenbach, Hanau, Nürnberg, Regensburg und Passau. Überall
hinterliess der „König des Frohsinns“ grösste Begeisterung; ebenso bei einer
weiteren Reise im folgenden Jahr nach Prag, Dresden, Leipzig, Halle,
Magdeburg, Braunschweig, Hannover, Hamburg, Bremen, Oldenburg, Osnabrück,
Münster, Düsseldorf, Amsterdam, Den Haag, Köln, Aachen, Lüttich, Brüssel,
Bonn, Mainz, Frankfurt, Würzburg und Regensburg. Im Frühjahr 1937 plante
Strauss eine noch grössere Tournee, denn mit Frankreich und London hatte er
schon Absprachen getroffen.
So verliess er am 4. Oktober selben Jahres Wien
mit seinem 18 Mann starken Orchester und wurde mit Jubel verabschiedet. Die
Reise führte vorerst über bereits bekannte Stationen wie München, Ulm und
Stuttgart, von wo es dann weiterging nach Strassburg und Paris. In der
französischen Hauptstadt überkam Strauss erstmals ein grösseres
Lampenfieber, denn die Metropole wartete mit berühmten und gefeierten
Meistern auf, von denen sich einige im Publikum befanden, als Strauss das
erste Konzert im Gymnase Musical gab: Meyerbeer, Auber, Cherubini, Adam,
Musard und andere. Strauss’ Darbietung erntete den gewohnten stürmischen
Beifall. Nach zahlreichen Engagements in Paris reiste Strauss mit seiner
Kapelle am 13. Dezember weiter nach Rouen und dann nach Le Havre. Den
Heiligen Abend verbrachte die Gruppe in Rouen, von wo der Weg am
Weihnachtstag zurück nach Paris führte. Hier blieb Strauss nun längere Zeit
und lernte unter anderen Meyerbeer und Berlioz persönlich kennen. Am 28.
Februar 1838 verliess Strauss Paris und zog weiter via Amiens, Lille,
Antwerpen , Mecheln und Gent nach Brüssel. Das neue Ziel war England, und
bereitas am 12. April traf Strauss in London ein, wo der Erfolg sogleich
seinen unaufhaltbaren Lauf nahm. Von London aus besuchte er mit seinen
Musikern Cheltenham, Bath, Birmingham, Liverpool, Manchester, Leamington,
Southampton, Portsmouth, Brighton und andere Städte. Sogar nach Dublin
brachte ihn die Reise.
Allmählich machte sich Unmut breit unter den Mitgliedern des Orchesters,
denn immer mehr überkam sie das Heimweh nach ihrem schönen Wien, und sie
liessen es Strauss unmissverständlich wissen, was diesen in eine unangenehme
Situation brachte, denn er hat seinen Musikanten noch nicht verraten, dass
er mit zahlreichen weiteren Städten Englands bereits Verträge abgeschlossen
hatte. Er unterbreitete seinen Leuten den Vorschlag einer Erholungsreise
nach Frankreich, womit sie schliesslich einverstanden waren, und eine
Gehaltserhöhung vermochte die Gemüter der Spieler zusätzlich zu sänftigen.
Wieder zurück in England setzte Strauss seine Tour fort nach Reading,
Morecester, Leicester, Derby, Sheffield, Nottingham, Halifax, York, Hull,
Newcastle, Carlisle, Edinburgh, Glasgow und Matefield. Das schottische Klima
setzte Strauss jedoch stark zu, und er erkältete sich. Die folgenden
Konzerte dirigierte er mit sichtlich weniger Energie, und allmählich kam er
zu der Einsicht, dass er die Reisestrapazen nicht länger in dem Masse
ertragen kann und er wohl oder übel die Rückreise antreten musste. Über
London ging es nach Calais, wo er bei einem Konzert bewusstlos
zusammenbrach. In Paris untersuchten Ärzte ihn gründlich und sahen schwarz,
dass Strauss wieder vollständig genesen wird. Via Strassburg, Kehl, München,
Linz und Purkersdorf gelangte der schwer erkrankte Strauss zurück nach Wien.
In den folgenden vier Wochen erholte sich Strauss soweit, dass er wieder
konzertieren konnte. Unermüdlich, aber dennoch sichtlich angeschlagen,
dirigierte er während des folgenden Karnevals im Frühjahr 1839 auf
zahlreichen Bühnen. An einem der letzten Tage der Faschingsaison leitete
Strauss die Ballmusik beim russischen Gesandten. Am Ende des Konzertes brach
er bewusstlos zusammen und wurde in seine Wohnung gebracht. Die Ärzte
stellten Nierengeschwüre fest, welche Strauss schon länger gequält hatten.
Doch abermals erlangte Strauss soweit Genesung, dass er wieder ans
Dirigentenpult schreiten konnte. Bald war er wieder wie neu und blieb die
kommenden zwei Jahre in Wien.
Schwächen und Stärken
Strauss war trotz seiner regen Reisetätigkeit sehr produktiv und Komponierte
unermüdlich seine Walzer, allerdings oft unter grossem Zeitdruck mit vielen
Mängeln. Er pflegte es, seine neuen Walzer erste kurz vor deren geplanten
Aufführung zu vollenden, was ihn nicht selten in Bedrängnis brachte.
Glücklicherweise stand ihm sein langjähriger Freund Philipp Fahrbach d.Ä.
zur Seite, welcher ihm beim Komponieren und bei der Bereitstellung der Noten
half und ihn somit vor manchem Fiasko bewahrte. Erst später fertigte Strauss
Partituren an, welche ohne Korrekturen durch fremde Hand waren. In erster
Linie waren es Walzer, welche Strauss unermüdlich komponierte. In Paris
jedoch setzte er sich eifrig mit der Form der Quadrille auseinander,
studierte deren Aufbau und begann, selbst solche zu komponieren. Innert
Kürze machte er die Quadrille in Wien populär, und sie wurde begeistert
angenommen und getanzt. Eine weitere Stärke bewies Strauss im Komponieren
von Galoppen, welche das Publikum rasen liessen.

Der Mensch Strauss
Strauss war von eher kleiner Statur,
zumindest deutlich unter dem damaligen Durchschnitt. Er hatte dunkle Haare,
dunkle Augen und ein rundes bleiches Gesicht. Der Altwiener Schriftsteller
Franz Gräffer beschrieb Strauss einst folgendermassen: „Viereckiger Kopf,
schöne tiefliegende Augen, kühn gewölbte Stirne, starke Augenbrauen,
kokettes Schnurrbärtchen, blendend weisse Zähne, sorgfältig gepflegte
Toilette, im persönlichen Umgang bescheiden… Im Gegensatz zu Lanner übte
Strauss Mässigkeit beim Essen und Trinken. Sein Wesen war heiter,
freundlich, und er liebte den Frieden, egal welcher Art. Einzig in seinem
Familienkreis war dieser Friede selten zu spüren. Mit seiner Frau Anna
stritt sich Strauss täglich, denn seine weltoffene Art und die Reiselust
harmonierten nicht mit der gutbürgerlichen Anschauung Annas. Dennoch wurden
dem Ehepaar nach Johann noch weitere vier Kinder geschenkt:
Josef, Anna, Therese,
Ferdinand und Eduard. Die
Familie zog innerhalb Wiens mehrmals um, bis sie sich in der Lepoldstadt im
so genannten Hirschenhaus endgültig niederliess.
Familiäre Zerrüttung
Im Jahre 1845 wurde Strauss
zum ersten Hofballmusikdirektor ernannt (weitere waren später seine Söhne
Johann und Eduard und Carl Michael Ziehrer).
Dies war jedoch nicht das einzig Einschneidende, was ihm in besagtem Jahr
widerfahren soll: Er verliess Frau und Familie und mietet sich eine kleine
und bescheidene Wohnung an der Kumpfgasse mitten in der Wiener Innenstadt.
Diesen Schritt haben ihm sogar seine Freunde übel genommen. Die Wohnung
teilte er mit der jungen und ausserordentlich hübschen Modistin Namens
Emilie Trampusch, was immer wieder zu entsprechenden Gerüchten und Skandalen
führte, was dadurch noch verstärkt wurde, dass Strauss sich von seiner
Gattin ohne Hinzuziehen des gerichtlichen Behörde getrennt hatte. Es ist
nicht genau bekannt, wann Strauss die Trampusch kennengelernt hatte.
Jedenfalls wurde sie am 30. Juli 1814 im mährischen Saar (heutiges Žďar nad
Sázavou) geboren, und ihr Vater soll Oberarzt gewesen sein. Mit Emilie
Trampusch wird Strauss acht Kinder haben, von denen nur Clementine und
Johann das Erwachsenenalter erreichen sollten. Johann liess sich im Sperl
den Strauss-Brüdern vorstellen. Diese feierten die „Verbrüderung“ mit
Champagner und luden ihn zu sich nach Hause ein. Mutter Anna jedoch verbot
ihnen energisch den Umgang mit einem Trampusch, und das Vorhaben fiel ins
Wasser. Johann Trampusch verstarb im Jahre 1864 an einem Nierenleiden und
den Folgen eines unglücklichen Sturzes.
Trotz Strauss’ Abwesenheit von Frau Anna und seinen Söhnen mit ihr war er
sehr um die Erziehung dieser bemüht. Auch wenn er sich im Hirschenhaus nicht
blicken liess, sandte er monatlich 500 Gulden nach Hause und liess sich
Bericht erstatten. War die Rede von dem auffallenden Musiktalent der Söhne,
geriet Strauss in eine sprichwörtliche Rage, denn er wollte nicht zulassen,
dass seine Söhne eine Musikerlaufbahn einschlugen. Doch noch als er sich auf
Reisen befand, widmeten sich Johann und Josef heimlich dem Musikstudium.
Bald war besonders Johanns Talent schon weit herum bekannt, nur der Vater
erkannte das nicht (oder wollte es nicht erkennen). Als Johann ihn eines
Tages fragte, ob er in seiner Kapelle spielen könne, entbrannte der Vater in
höchster Wut und verbot ihm mit lauten und unmissverständlichen Worten,
Musiker zu werden und befahl ihm, einen „ehrlichen“ Broterwerb zu wählen, da
er schliesslich kein Talent habe! Doch schon bald begann Johann dennoch
aufzutreten. Der Vater liess nun Bösartigkeit walten und tat alles dran, die
Auftraggeber der entsprechenden Etablissements daran zu hindern, seinen Sohn
auftreten zu lassen und drohte ihnen mit Boykott. Es half nichts: Am 15.
Oktober 1844 debütierte Johann Strauss Jun. im Dommayer in
Hietzing und erntete
beispiellosen Jubel. Selbst die grössten Anhänger des alten Strauss, welche
aus Solidarität planten, den jungen auszubuhen, konnten ihre Begeisterung
nicht unterdrücken. Strauss Vater war gekränkt, was zwei Jahre andauern
sollte. Erst am 23. Juni 1846, als der Sohn seinem Vater mit seiner Kapelle
eine Serenade auftrug, fand die Versöhnung statt, welche sehr herzlich und
gefühlvoll war.
Erneut auf Tournee
Im Folgejahr erhielt Strauss
Vater nochmals eine Einladung nach Berlin, wo er die gewohnte Begeisterung
hervorrief. Von dort aus reiste er nach Hamburg und Hannover. Die Rückreise
führte über Magdeburg und nochmals Berlin nach Wien zurück. Es kam das
Geschichtsträchtige Jahr 1848, und in Wien brach die
Märzrevolution aus. Der Bevölkerung war es keineswegs nach Spiel uns Tanz
zumute. Strauss äusserte sich nur zurückhaltend oder gar nicht über die
politischen Geschehnisse und komponierte in dieser Zeit vermehrt Märsche.
Darunter befand sich auch der berühmte und bis zum heutigen Tage unerreichte
Radetzky-Marsch, welcher bei jeder Aufführung mit endlosem Beifall quittiert
wurde. Allerdings weiss kaum jemand, dass das berühmte Trio dieses Marsches
nicht dem Geiste Strauss’ entsprang, sondern dass er sich hierfür einer
Melodie bediente, welche von den Wiener Freiwilligen gelegentlich gepfiffen
wurde und aus dem „Tinerl-Lied“ stammte, eine altwiener Tanzweise, welche
ihren Namen durch die Lerchenfelder-Tinerl, eine urig Wiener Volkssängerin,
erhielt.
Im Fasching 1849 herrschte noch immer eine gedrückte Stimmung, aber Strauss
plante dennoch eine weitere grosse Konzertreise, obschon er von manchen
Seiten den Rat erhielt, in Wien zu bleiben und bessere Zeiten abzuwarten. So
reiste er am 8. März über Linz nach München, wo er erfolgreich konzertierte.
Über Augsburg führte ihn der Weg weiter nach Ulm, Stuttgart, Heilbronn,
Mannheim, Heidelberg, Frankfurt, Mainz, Darmstadt, Koblenz, Bonn, Köln,
Düsseldorf, Elberfeld, Aachen und Lüttich. In Lüttich fühlte sich Strauss
wohler, denn in Belgien herrschte politische Ruhe im Gegensatz zu
Deutschland. Weiter ging es nach Brüssel, Antwerpen und Ostende. Weiter
führte ihn die Reise wieder ins vertraute London, wo er beim aus Österreich
verbannten Fürsten Metternich gastierte.
Krankheit und Tod
Zurück in Wien spielte Strauss wie gewohnt auf. Am 16. September 1849
konzertierte er in Ungers Kasino, doch an jenem Tag fühlte er sich sehr
schlecht und konnte das vierstündige Programm nur mit grossen Anstrengungen
zu Ende führen. Zäh wie er war, ignorierte er seinen geschwächten Zustand
und spielte drei Tage später im Sperl. Für einen Ehrenanlass zugunsten
Radetzkys am 22. September wurde die Strauss-Kapelle engagiert. doch soweit
sollte es nicht mehr kommen: Strauss machte sich – stark entkräftet – daran,
einen Radetzky-Bankettmarsch zu komponieren. Doch das Werk wurde nicht
vollendet, denn bald überkam ihn hohes Fieber, und er musste sich ins
Krankenbett begeben. Der Arzt Dr. Innhauser, ein enger Freund Strauss’,
stellte Scharlach fest, welches Strauss sich vermutlich wenige Tage zuvor
bei seiner jüngsten Tochter Clementine geholt hatte (Clementine wurde später
von ihrer Mutter schwer misshandelt, weil diese ihr die Schuld gab für des
Vaters Krankheit). Obschon Dr. Innhauser einen normalen Krankheitsverlauf
prognostizierte, zog er den Spezialisten Dr. Raimann hinzu.
Am 25.
September, um 1 Uhr nachts, verliess Dr. Innhauser das Krankengemach, denn
um 2 Uhr wollte Dr. Raimann kommen und über den Schwerkranken wachen. Kurz
nachdem Innhauser gegangen war, setzte sich Emilie Trampusch ans Krankenbett
und wischte Strauss den Schweiss von der Stirn als dieser plötzlich die
Augen aufschlug und mit glasigem Blick ins Leere starrte. Johann Strauss
Vater war tot. Emilie brach zusammen. gleich darauf trat Dr. Raimann ein und
stellte fest, dass eine Gehirnlähmung den Tod herbeigeführt hatte. Die
Todesnachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, und bald strömte eine
riesige Menschenmenge in das Sterbehaus, um den aufgebahrten Leichnam des
Meisters ein letztes Mal zu sehen. (Es gibt Berichte, die sagen, dass Emilie
Trampusch nach Strauss’ Tod dessen gesamtes Hab und Gut entwendet und den
Toten auf nackten Brettern in der Kammer liegenlassen habe. Dies ist jedoch
nicht belegt.)
Das Begräbnis fand am 27.
September um drei Uhr nachmittags statt. Orchestermitglieder trugen den Sarg
zum Stephansdom, wo
der Verstorbene eingesegnet wurde. Danach brachte ihn ein vierspänniger
Galawagen zum Schottentor, von wo er wieder von Orchestermitgliedern zum
Döblinger Friedhof getragen und neben seinem Freund und Rivalen Lanner
beerdigt wurde (später auf den Zentralfriedhof verlegt). Eine riesige
Menschenmenge nahm an der Zeremonie innigst teil. Die Welt trauerte um den
Mann, der sie mit seiner Musik so verzauberte, und zahlreiche Nekrologe
wurden publiziert. Der dichter Bauernfeld veröffentlichte noch am Tage des
Begräbnisses ein Gedicht mit der Überschrift „Das Leben ein Tanz“, in
welchem es heisst:
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