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Stadttheater Baden bei Wien

Baden bei Wien, Stadtzentrum

Die Stadt Baden bei Wien hat besonders im späteren 18. und im gesamten 19 Jh. an Bedeutung gewonnen, weil Angehörige des Kaiserhauses gerne hier verweilten. Somit erfuhr das dortige Kulturleben einen entsprechenden Aufschwung. Komponisten wirkten hier und spielten mit ihren Kapellen auf. Joseph Lanner und Johann Strauss gastierten hier regelmässig und trugen massgeblich zum Ansehen Badens als Kulturort bei. Mit diesem wachsenden Kulturleben entstanden nach und nach entsprechende Einrichtungen wie Casino, Kurpark, Konzertbühnen.
Bereits ab 1775 existierte hier ein so genanntes Comoedien-Haus. Um 1799 entstand gleich daneben ein Redoutengebäude. Dieses war mit dem Theaterhaus verbunden. 1811 kaufte Franz Freiherr von Zinnique den Komplex, liess ihn wegen schlechten Zustandes abreissen und an seiner Stelle von Josef Kornhäusel das "Hoftheater an der Schwechat" errichten. Im Laufe der Zeit wurde das 1200 Personen fassende Kornhäusel-Theater zunehmend baufällig und bot auch nicht mehr die Sicherheit, welche insbesondere seit dem verheerenden Brand des Ringtheaters gefordert war.

 

Nach einigen Verhandlungen und Unschlüssigkeit fällte die Gemeindevertretung im Sommer 1908 den Entscheid zu einem Neubau. Den Auftrag erhielten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer. Weniger als ein Jahr dauerten die Bauarbeiten. So konnte das neue Theater im Jugendstil, genannt "Jubiläums-Stadt-Theater", am 2. Oktober 1909 feierlich eröffnet werden. Vorgesehen war der Name "Kaiser-Franz-Josefs-Jubiläums-Theater", aus Anlass der 60-jährigen Regierungszeit Franz Josefs im Jahre 1908. Der Hof gab dafür jedoch seine Einwilligung nicht.
Gespielt wurden bei der Eröffnung Ludwig van Beethovens "Die Weihe des Hauses" und Johann Strauss' "Fledermaus". Noch heute gilt diese Kombination als das typische Festprogramm des Badener Stadttheaters. Seit 1973 ist der Platz vor dem 816 Zuschauer fassenden Theater eine Fussgängerzone. Mehrere Gesamtrenovationen haben zur Erhaltung des Hauses beigetragen. Hier werden hauptsächlich Operetten, aber auch Musicals und Sprechtheater gespielt.
 

 

 

 

 

 


 

 


 

 

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