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Klein und elegant ists, das
Sluka. Im Jahre 1891 eröffnete Wilhelm Josef Sluka im Parterre des 1877
errichteten monumentalen Arkadenhauses neben dem Rathaus eine Konditorei mit
einem dazugehörigen
Café. Slukas Gattin Josefine zeigte sich besonders aufopfernd für die
Konditorei. Bis heute ist das Sluka Inbegriff für feine, hochvollendete,
aber teure Zuckerbäckerei. Von 1896 bis zum Untergang der Monarchie wurde
das Kaiserhaus vom Sluka beliefert, und in der Folge traf sich hier die
vornehme Wiener Gesellschaft. Heute finden die Leckereien regen Absatz bei
feinen Herrschaften aus der bürgerlichen
Josefstadt, bei Burgschauspielern
oder bei Parlamentarieren und Rathausherren. Das kleine Kaffeehaus ist
biedermeierlich und edel ausgestattet mit goldgerahmten Lackvertäfelungen,
Spiegeln und Kristalllustern. Von Frühling bis Herbst kann man sich unter den
prächtigen Arkaden vor dem Café einen Kaffee und ein Stück der berühmten
Sluka-Torte schmecken lassen.
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