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Im Rahmen der Reformationen Josefs II. wurde Weidling im Jahre 1783 zur
selbständigen Pfarre erhoben. Um 1831 wurde von Ignaz Decherbauer der
heutige Glockenturm errichtet, welcher stilistisch ganz der längst
verklungenen Barockzeit angepasst ist. Um 1851 wurde eine Orgel installiert,
welche um 1931 durch eine neue ersetzt wurde. Umfassende Erneuerungen wurden
im Jahre 1889 im Inneren der Kirche vorgenommen, indem man die barocken
Altäre durch neugotische ersetze, neue Statuen der Kirchenpatrone Peter und
Paul aufstellte und neue Glasfenster installierte. 1964 nahm man erneut
Änderungen im Inneren vor, die neugotischen Altäre wurden wieder entfernt
und die neugotischen Fenster durch modern bemalte Glasfenster eines
einheimischen Künstlers ersetzt. Volksaltar, Ambo und Taufbecken sind zwar
modern und schlicht, lassen aber dadurch den alten gotischen Chor umso mehr
zur Geltung kommen.
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