Piaristenkirc
 

Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
      Plätze/Strassen
      Kunst/Kultur
      Kirchen
      Prunkbauten
      Wiener Palais
      Kaffeehäuser
      Beisln / Heurige
      Varia
        Wien Umgebung
      Alt-Wien (Photos)
      Alte Ansichten
     Impressionen
       Vogelperspektive
       Bilderverkauf
   
   Architekten
   Musik
      Komponisten
      Operette
      Walzer
      Musikfiles
 
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
  Wienerisches
   Blog
    
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 
Besucher seit Juni 2009
 

<< zurück
 

Brigittakapelle

20. Bezirk, Forsthausgasse

 

In der heutigen Brigittenau, in der Region gegen die Landspitze, wo der Donaukanal den Strom verlässt, verlief einst die Handelsstrasse von Wien nach Prag. Die Gegend wurde „Wolfsau“ genannt und die Stelle bei der Brücke „Wolfsschanze“, weil da ein wichtiger Verteidigungswall stand. Als im 30jährigen Krieg die Schweden die Wolfsschanze erobert hatten, befahl der Kaiser deren Rückeroberung. Erzherzog Leopold Wilhelm verfolgte den Kampfverlauf und schlug sein Zelt vor Ort im Feldlager auf. Während er eines Tages seine Morgenandacht abhielt, fiel eine Bombe durch sein Zeltdach, aber wie durch ein Wunder soll er unverletzt geblieben sein und als Dank den Bau einer Kapelle gelobt haben, welche der schwedischen Heiligen Brigitta geweiht werden sollte. Soweit die Legende zur Entstehung der Brigittakapelle.
Auf Geheiss Kaiser Ferdinands III. wurde die Kapelle um 1650 vom Architekten Filippo Luchesi errichtet. Sie blieb lange das einzige Gotteshaus in der Gegend, bis 1867-73 weiter südlich die Brigittakirche erbaut wurde. In der Folge verlor die Brigittakapelle ihre Bedeutung und wurde ihrem Zerfall überlassen.

Erst Im Jahre 1898 ergriff der Gemeinderat Lorenz Müller die Initiative zur Erhaltung der Brigittakapelle, worauf sie renoviert und im Jahre 1903 neu geweiht wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt, in den 50er Jahren jedoch voll rekonstruiert. Die kleine barocke Kapelle hat einen oktogonalen Grundriss, auf der Dachspitze eine Laterne und drei Eingangstüren. Sie steht in einer Parkanlage inmitten der trostlosen Wohnsiedlung der äusseren Brigittenau.
 

.


 

© 2003-2010 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com