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Ferdinand III. (1608-1657)
Kaiser
 

 

Ferdinand wurde am 13. Juli 1608 in Graz geboren. Er war im Gegensatz zu seinen Brüdern ein eher schwächliches Kind. Da aber seine älteren Brüder in jungen Jahren verstarben, war ihm als einzig übrig gebliebener männlicher Nachkomme die Thronfolge sicher. Sein Vater Ferdinand II. liess ihm an seinem Hof von den Jesuiten eine religiöse und wissenschaftliche Ausbildung erteilen. Er war sehr intelligent, beherrschte sieben Sprachen, interessierte sich für Literatur, Kunst und komponierte Musik. Nebenbei betätigte er sich sportlich, um seinen Körper in Kondition zu bringen, und so wurde aus dem schwächlichen Jungen ein stattlicher Mann.
Am 8. Dezember 1626 wurde er König von Ungarn und an 21. November 1627 König von Böhmen. Nach der Ermordung Wallensteins im Jahre 1634 wurde Ferdinand III. Oberbefehlshaber des kaiserlichen Heeres, eroberte Donauwörth und Regensburg, gewann die Schlacht bei Nördlingen und vertrieb die Schweden aus Süddeutschland. Diese Erfolge stärkten seinen politischen Einfluss. Nach dem Tode seines Vaters wurde Ferdinand III. am 15. Februar 1637 zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gekrönt. Er setzte sich fortan stark für den Frieden ein, welcher sich jedoch verzögerte, da er nicht gewillt war, die Religionsfreiheit in seinem Reich zuzulassen.

Ferdinand III. hatte es im Privatleben nicht leicht, da sechs seiner Kinder, darunter sein Lieblingssohn und Thronfolger Ferdinand IV., und zwei Ehefrauen verstarben. Seine dritte Frau, Eleonora von Gonzaga, überlebte ihn um 30 Jahre. Er ordnete den Ausbau der Kaisergruft an und begründete dadurch die Tradition des habsburgischen Erbbegräbnisses. Ferdinand III. starb am 2. April 1657 in Wien.


Der Sarg Ferdinands in der Kaisergruft
 

Der Sarg von Ferdinands 3. Frau Eleonora

Der Sarg von Ferdinands 1. Frau Maria Anna
 

Der Sarg von Ferdinands  2. Frau Maria Leopoldine
 

Der Sarg von Karl Joseph, eines der Kinder
Ferdinands, welches bereits sehr früh verstarb