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Palais Blankenstein

1. Bezirk, Kohlmarkt 14


Tag für Tag schieben sich Unmengen an Touristen am Palais Blankenstein vorbei, bleiben vor den Schaufenstern im Parterre staunend stehen oder betreten das Gebäude durch jene Tür, durch die Kaiserin Elisabeth in ihren letzten Lebensjahren persönlich eines ihrer Lieblingsgeschäfte in Wien betreten hat. Das Haus beherbergt die legendäre und weltberühmte k&k Hofzuckerbäckerei Demel. Wegen der Attraktion im Erdgeschoss und der riesigen Marquise wird die prächtige Fassade darüber kaum wahrgenommen.

Die Geschichte des Hauses geht bis ins Mittelalter zurück. Denn Teile von Vorgängerbauten aus jener Zeit wurden in das bestehende Palais aus der Barockzeit integriert. In den Jahren 1791 und 92 wurde das Palais aufgestockt und die Fassade im frühklassizistischen Stil neu gestaltet. Eine weitere Neugestaltung wurde in den Jahren 1887 bis 1889 vorgenommen. 

Das Sockel- und das erste Obergeschoss des Palais Blankenstein ist gebändert. Die darüber liegenden Geschosse weisen eine bemerkenswerte frühklassizistische Fassadengestaltung auf die durch acht Riesenpilaster mit korinthischen Kapitellen vertikal gegliedert ist. Die Fenster des zweiten Obergeschosses sind am aufwändigsten gestaltet. Sie weisen Scheinbalustraden auf und werden von spätklassizistischen Lünetten bekrönt. Diese sind mit Stuckputten und Blätterranken reich gestaltet. Über den Fenstern des dritten Obergeschosses prangen ebenfalls Putten in supraportenartigen Rechtecken. Das Attikageschoss wird durch Pärchen von Volutenkonsolen gegliedert.

Das Innere des Palais Blankenstein weist noch heute einige spektakuläre Elemente aus dem 19. Jh. auf. Das um 1888 umgestaltete Foyer wird durch Wandfelder gegliedert und ist mit schlichtem Stuckdekor und vergoldeten Deckenlampen versehen. Das Stiegenhaus wurde ebenfalls 1888 gestaltet und verfügt über das originale Geländer.

1887 zog die k&k Hofzuckerbäckerei im Palais Blankenstein ein. Seit ihrer Gründung im Jahre 1786 befand sie sich am Michaelerplatz und musste wegen dessen Umgestaltung umziehen. Das spektakuläre Interieur der Verkaufsräume stammt aus den Jahren 1888 und 89 und ist das Werk der Firma Portois & Fix.

Im E-Book "Wiener Palais", welches hier bezogen werden kann, finden Sie sämtliche auf dieser Webseite beschriebenen (existenten) Palais zusammengefasst. Derzeit ist auf dem Markt keine vergleichbare Publikation erhältlich. Das Dokument wird exklusiv bei Planet-Vienna angeboten.

   


 


 


Confiserie Demel im Parterre


Cafe in den ehemaligen Räumen der Beletage
 

 


 

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