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Früher stand da ein Fischbrunnen, der bereits ab Mitte
des 16. Jrh. über eine eigene Wasserleitung verfügte, welche Wasser aus der
Gegend des heutigen Hernals herbeiführte.
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Häuser rund um den Hohen Markt besonders
schwer von Bomben getroffen. Herrschafthäuser wie das
Palais Arnstein und das
Palais Sina, welche viel zum Charakter des Platzes beitrugen, wurden
zerstört. Nach dem Krieg bemühte man sich nicht zu retten, was noch
gerettet hätte werden können. Manche Ruinen hätten nicht abgetragen
werden müssen, sondern wären durchaus zu restaurieren gewesen. Doch
wählte man in der Hitze des Gefechtes um den schellen Wiederaufbau der
Häuser um den hohen Markt die einfache Methode, indem man die Ruinen
abtrug und zweckmässige Nachkriegsbauten in die Höhe zog. Alles
unscheinbare kastenförmige Gebäude ohne Gesicht und Zierde. Nur der
Vermählungsbrunnen erinnert heute noch daran, dass der Hohe Markt einst
einer der schönsten Plätze der Kaiserstadt war.
Eine Besonderheit am Hohen Markt, welche den Krieg überstanden hat, ist die Ankeruhr, ein Werk von
Franz von Matsch aus der Jugendstilzeit. Immer zur vollen Stunde bewegt
sich eine Persönlichkeit aus der Wiener Geschichte über die Brücke,
während Musik erklingt.
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