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Eine erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes
am Alserbach datiert aus dem Jahre 1044 in einem Dokument des Stiftes St.
Peter in Salzburg. Diesem wurde von Graf Sigihard IV. zwei Grundstücke „an
der Als“ geschenkt, welche die Ursprünge der Siedlungen Hernals und Dornbach
waren. Der Name Hernals geht auf die beiden Brüder Dipoldus und Neudingus,
die "Herren
von Als" zurück, welche um 1135 hier gelebt haben. Um 1587 wurden die
Freiherren Jörger Besitzer von Hernals und machten es zu einem Zentrum des
Protestantismus, worauf es jedoch nach der Gegenreformation an das
Domkapitel von St. Stephan gelangte, welches hier um 1639 einen
Kalvarienberg errichtete für alljährliche Bussgänge. Daraus ging später der
populäre Kalvarienmarkt von Hernals hervor. Um 1892 wurde Hernals mit
Dornbach und Neuwaldegg als 17. Wiener Bezirk der Stadt eingemeindet.
Hernals zeichnete sich aus durch gemütliche alte Vorstadtgasthäuser und
Beiseln. Hier war das berühmte Schrammelquartett von
Johann und Josef
Schrammel beheimatet, für die um 1967 ein Denkmal errichtet wurde. In
der zweiten Hälfte des 19. Jrh. wurde Hernals zunehmend industrialisiert
(Verarbeitung, Nahrungsmittelindustrie). Gegenwärtig ist die Zahl der Firmen
jedoch rückläufig. |