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Friedrich I. der Schöne (1289-1330)
König
 

 

Im Jahre 1289 (genaues Geburtsdatum nicht bekannt) wurde Friedrich I. (später Friedrich III.) in Wien geboren. Er wurde zusammen mit seinem Cousin Ludwig von Bayern erzogen, mit  dem er ein enges Verhältnis hatte. Nachdem Friedrichs Vater Albrecht I. in der Schweiz ermordet worden und sein älterer Bruder Rudolf III. gestorben war, wurde er Herzog von Österreich und Steiermark. Als Friedrich die Vormundschaftsrechte über die niederbayrischen Herzogtümer zugesprochen erhielt, zerstritt er sich mit Ludwig, welcher damit nicht einverstanden war. In der Schlacht bei Gammelsdorf am 9. November 1313 siegte Ludwig über Friedrich, worauf dieser im Folgejahr auf die Vormundschaft verzichtete.

Nachdem Heinrich VII. gestorben war, beanspruchte Friedrich die Kaiserkrone, jedoch fiel diese nach einer deutlichen Mehrstimmigkeit Ludwig zu. Friedrich wurde von einer Minderheit der Kurfürsten zum deutschen König gewählt. Es entbrannte ein langer Bürgerkrieg, welcher später endlich zu Friedrichs Gunsten auszugehen schien. Aber in der Schlacht bei Mühldorf am Inn am 28. September 1322 erlitt Friedrich mit seinem Heer eine Niederlage, worauf er mit rund 1300 Landsmännern gefangen genommen wurde. Ludwig persönlich hielt Friedrich auf der Burg Trausnitz bei Schwandorf gefangen und liess ihn erst nach drei Jahren nach Abschluss des Trausnitzer Vertrages wieder frei.
Friedrich anerkannte Ludwig als rechtmässigen Herrscher und gelobte ihm, wieder in seine Gefangenschaft zurückzukehren, falls es ihm nicht gelingen sollte, seine widerständischen Brüder dazu zu bringen, Ludwig ebenfalls zu anerkennen. Seinen widerspenstigen Bruder Leopold konnte er nicht dazu bringen, worauf er trotz päpstlicher Freisprechung vom seinem Gelöbnis zu Ludwig zurückkehrte. Dieser war von der Eidestreue angetan, worauf zwischen beiden das ehemalige Freundesverhältnis erneut entstand und Ludwig die Herrschaft mit Friedrich teilte. Diese Doppelherrschaft wurde vom Papst und von den Kurfürsten jedoch nicht toleriert, worauf Friedrich die deutsche Königskrone erhielt und Ludwig in Italien zum Kaiser gekrönt wurde.

Nach Leopolds Tod im Jahre 1326 zog sich Friedrich von seiner deutschen Regentschaft zurück. Am 13. Januar 1330 starb er auf Schloss Gutenstein im Wienerwald und fand im von ihm gestifteten Kloster Mauerbach seine Ruhestätte. Nachdem das Kloster im Jahre 1782 aufgehoben worden war, übertrug man Friedrichs Überreste und diejenigen seiner Tochter Elisabeth zunächst in die damalige Mauerbacher Pfarrkirche am Allerheiligenberg. Um 1789 fanden die Gebeine im Wiener Stephansdom endgültig ihre letzte Ruhestätte.