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Geboren wurde Rudolf vermutlich im Jahre 1281 in
Wien als erster Sohn Albrechts I.
und Elisabeth von Görz-Tirol. Er und seine beiden Brüder Leopold I. und
Friedrich III. wurden um
1298 mit Österreich und der Steiermark belehnt, aber dennoch blieb er stets
unter dem Einfluss seines Vaters. Trotzdem verwaltete Rudolf seine Länder
weitgehend selbständig. Eine erste Heirat mit Blanche, der Schwester König
Philipps IV. von Frankreich, in Paris im Jahre 1300 hätte Rudolf zum
Alleinherrscher Frankreichs machen sollen. Diese Ehe dauerte jedoch nicht
lange, worauf er nach der Ermordung Wenzels II. von Böhmen dessen Witwe
Elisabeth-Richsa heiratete, was ihm den Anspruch auf den böhmischen
Königstitel ermöglichte. Das Land war hoch verschuldet, was Rudolf mit der
grossen Silbermine in Kuttenberg auszugleichen versuchte. Einen beginnenden
Aufstand von Adligen konnte er erfolgreich niederschlagen. Bald wurde Rudolf
III. kränklich und erlag am 4. Juli 1307 im heute tschechischen
Horaschdowitz (Horaždovice) vermutlich an Ruhr. Er liegt im Veitsdom zu Prag
begraben.
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