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Ab
1836 hatte
Floridsdorf einen Friedhof für seine Bürger und Bürgerinnen, der
jedoch bereits um 1863 nicht mehr zulänglich war. Die Gemeinde Floridsdorf
erwarb darauf vom
Stift Klosterneuburg ein Grundstück in Gross-Jedlersdorf
an der Brünner Strasse und legte darauf einen neuen Friedhof an. Um 1884
sprach sich die Gemeinde Gross-Jedlersdorf gegen den Fortbestand des neuen
Friedhofes aus. Ab 1893 wurde wegen der Gefahr von Cholera und der dicht
gewordenen Verbauung eine Bestattung von infektösen Leichen auf dem
Floridsdorfer Friedhof untersagt. Die Gemeinden Jedlesee, Donaufeld,
Neu-Jedlersdorf und Floridsdorf schlossen sich um 1894 zusammen. Ziel war
es, nicht von der Stadt Wien eingemeindet zu werden und gemeinsam eine
Lösung des Friedhof-Problems zu finden. Nach Verhandlungen mit der Gemeinde
Stammersdorf wurde 1901 an der heutigen Stammersdorfer Strasse nach
Gerasdorf ein 121'000 Quadratmeter grosses Grundstück angekauft für die
Errichtung eines Central-Friedhofes. |
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