|
Die erste Erwähnung von „Simmaningen“ steht in
einem Dokument des Klosters St. Emmeram in Regensburg aus dem Jahre 1028.
Weitere urkundlich belegte Schreibweisen sind Symanin, Symaningen, Simmanin
und Simoning, was möglicherweise auf ein altes Adelsgeschlecht zurückgeht,
denn nachweisbar ist ein Eberhard von Simoning im Jahre 1400. Mitte 15. Jrh.
wurde die Pfarre Simmering dem Bistum Wien zugehörig. Während der
Türkenbelagerungen war Simmering als östlichster Bezirk diesseits der
Donau besonders stark von Verwüstung und
Zerstörung betroffen. Bis 1850 hatte Simmering zahlreiche wechselnde
Besitzer, bis im genannten Jahre die Grundherrschaft abgeschafft wurde. Im
Jahre 1891 wurden Simmering und das benachbarte Kaiserebersdorf zum 11.
Wiener Gemeindebezirk. Als die russische Besatzung nach
dem Zweiten Weltkrieg aus Wien abgezogen war, kam zusätzlich das Dorf Albern zu Simmering. Heute
kennt man Simmering hauptsächlich in Verbindung mit dem
Zentralfriedhof und
dem einzigartigen Wohnkomplex in den Gasometern. Simmering hat einen sehr
hohen Ausländeranteil. |