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11. Simmering

Grösse: 23.27 km²
Einwohner: 78'000


 

Geschichtlicher Hintergrund
 

Die erste Erwähnung von „Simmaningen“ steht in einem Dokument des Klosters St. Emmeram in Regensburg aus dem Jahre 1028. Weitere urkundlich belegte Schreibweisen sind Symanin, Symaningen, Simmanin und Simoning, was möglicherweise auf ein altes Adelsgeschlecht zurückgeht, denn nachweisbar ist ein Eberhard von Simoning im Jahre 1400. Mitte 15. Jrh. wurde die Pfarre Simmering dem Bistum Wien zugehörig. Während der Türkenbelagerungen war Simmering als östlichster Bezirk diesseits der Donau besonders stark von Verwüstung und Zerstörung betroffen. Bis 1850 hatte Simmering zahlreiche wechselnde Besitzer, bis im genannten Jahre die Grundherrschaft abgeschafft wurde. Im Jahre 1891 wurden Simmering und das benachbarte Kaiserebersdorf zum 11. Wiener Gemeindebezirk. Als die russische Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg aus Wien abgezogen war, kam zusätzlich das Dorf Albern zu Simmering. Heute kennt man Simmering hauptsächlich in Verbindung mit dem Zentralfriedhof und dem einzigartigen Wohnkomplex in den Gasometern. Simmering hat einen sehr hohen Ausländeranteil.

 

Sehenswertes in Simmering
 
Kirche St. Laurenz zu Simmering Borromäuskirche Zentralfriedhof Schloss Neugebäude
Rumänisch-orthodoxe Kirche Pfarrkirche Kaiserebersdorf Pfarrkirche Neusimmering Friedhof St. Marx