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Franz von Suppé liess sich in seinen früheren
Werken von der Musik Donizettis inspirieren, schrieb ein Requiem, eine
Symphonie und Kammermusik. Berühmtheit erlangte er jedoch erst durch seine
Operetten. 1860 schrieb er 'Das Pensionat', was als erste Wiener Operette
überhaupt gilt. Man kann Franz von Suppé also quasi den Begründer der Wiener
Operette nennen. Diese wichtige Bedeutung wurde jedoch erst offenbar,
nachdem man in der Neuzeit die Suppé-Geschichtsforschung aufnahm.
Er schuf insgesamt 31 Operetten, wovon ganz besonders
'Boccaccio' und
'Fatinitza' eine bis heute währende Popularität erreichten.
Neben diesen Operetten und rund 180 Possen war Franz von Suppé ein Meister
der Ouverturen. Seine berühmtesten sind unbestritten „Dichter und Bauer“ und
die „Leichte Kavallerie“ deren Hauptthemen jedem Ohr vertraut klingen. Die
Suppé’sche Musik vermittelt Leichtfüssigkeit nach Manier von
Jacques Offenbach und macht Suppés Hang zur
gemütlichen Idylle fassbar. |

Grab auf dem Zentralfriedhof |