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Palais Wessely

4. Bezirk, Argentinierstr. 23

Die beiden berühmten Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Hellmer Helmer, welche in erster Linie die schönsten Theater- und Opernhäuser überall in Europa geplant und erbaut haben, lieferten in den Jahren 1891/92 die Entwürfe eines Palais  für Carl Ritter von Wessely. Die Bauarbeiten fanden unter der Leitung von Adolf Zweina statt. Im Jahre 1960 riss man den gartenseitigen Gebäudetrakt nieder und erbaute ihn neu für Bürozwecke. Nachdem einige Zeit die iranische Botschaft im Palais eingemietet war, ist das Palais bis heute Sitz der Esso Austria AG.

Das beeindruckende Gebäude ist im Stil der römischen Hochrenaissance gebaut. Die Fenster der ersten Etage sind mit Dreiecksgiebel überdacht, welche auf ionischen Pilastern ruhen. Auffallend ist der Fries aus Glasmosaik am oberen Rand des Gebäudes, ein Werk des Malers Salviati aus Venedig. 

Von der mit Holz vertäfelten Halle im Ergeschoss führt eine freistehende holzverkleidete Eisentreppe hoch zu den Repräsentationsräumen. Fellner und Helmer haben diese im Stil einer Theaterstiege konzipiert. Die Salons in der Beletage waren mit wertvollem Palisanderholz, Deckengemälden von Gastgeb und Peyfuss sowie mit kunstvollen Stuckarbeiten ausgestattet. Die plastischen Schmuckelemente im Inneren und an der Fassade stammen von Viktor Tilgner. Heute sind die einstigen Prachträume grösstenteils modernisiert und für Bürozwecke adaptiert worden. Die ehemalige Gemäldegalerie existiert ebenfalls längst nicht mehr.

Im E-Book "Wiener Palais", welches hier bezogen werden kann, finden Sie sämtliche auf dieser Webseite beschriebenen (existenten) Palais zusammengefasst. Derzeit ist auf dem Markt keine vergleichbare Publikation erhältlich. Das Dokument wird exklusiv bei Planet-Vienna angeboten.

   

Kunstvoller Fries von Salviati

 

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