Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
    Plätze/Strassen
    Kunst/Kultur
    Kirchen
    Prunkbauten
    Wiener Palais
    Kaffeehäuser
    Beisln/Heurige
    Varia
    Wien Umgebung
    Alt-Wien (Photos)
    Alte Ansichten
    Impressionen
    Vogelperspektive
    Bilderverkauf
     
     
   Architekten
   Musik
  Komponisten
  Operette
  Walzer
  Musikfiles
   
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
   Wienerisches
   Reiseinformationen
   Blog
 
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer

English
   
   
   
   

 


 

<< zurück
 

Palais Dietrichstein-Ulfeld

1. Bezirk, Minoritenplatz 3

Das Palais Dietrichstein am Minoritenplatz ist in den Jahren 1755 bis 1755 durch den Zusammenbau zweier Gebäude aus dem 17. Jrh. entstanden. Baumeister war Franz Anton Hillebrand, welcher auch die einheitliche Spätbarockfassade mit dem frühklassizistischen Einschlag gestaltete. Die ursprüngliche Bausubstanz wurde dabei grösstenteils erhalten. Besitzer der Liegenschaft war seit 1753 Obersthofmeister Graf Ulfeld.

1799 war ein Teil des Palais im Besitz der polnischen Kanzlei, der andere Teil gehörte Maria Beatrix von Modena-Este, der Gattin des vierten Sohnes Maria Theresias, Erzherzog Ferdinand, welcher 1806 im Palais verstarb. Im Jahr darauf wurden an dem Gebäude Umbauten vorgenommen, und im Jahre 1853 kaufte Franz Josef Fürst Dietrichstein das Palais. Bis 1955 war das Palais in Dietrichstein'schem Besitz, bevor es an den österreichischen Staat gelangte. Die hinteren Gebäudetrakte wurden in den Jahren 1988/89 modernisiert und dem österreichischen Vizekanzler sowie dem Bundeskanzleramt zur Verfügung gestellt.

Die Fassade am Minoritenplatz weist auffallend viele Fenster auf, zwölf Achsen an der Zahl über die drei Obergeschosse hinweg. Der Mittelrisalit wird durch den grossen Dreiecksgiebel über der Dachkante gekennzeichnet. Auffallend ist der üppige plastische Schmuck auf dem Dach. Das reich stuckierte Stiegenhaus mit den Laternen und dem Geländer aus Schmiedeeisen wurde im Jahre 1755 erbaut.

Die repräsentativen Räume in der Beletage wurden um 1800 im klassizistischen stil neu ausgestattet und weisen teils kunstvolle Supraporten auf. In einem Salon hängen Gemälde, welche auf den Lieblingsmaler Maria Theresias, Martin van Meytens, zurückzuführen sind. Sie zeigen die Kaiserin mit ihrem Gatten Franz I. Stephan von Lothringen. Das Prunkstück der Räume ist der hofseitig gelegene Ballsaal mit seiner reichen Rokokodecke aus dem Jahre 1795. Der Keller ist mehrgeschossig und wird heute als Archiv benutzt. 



Im E-Book "Wiener Palais", welches
hier bezogen werden kann, finden Sie sämtliche auf dieser Webseite beschriebenen (existenten) Palais zusammengefasst. Derzeit ist auf dem Markt keine vergleichbare Publikation erhältlich. Das Dokument wird exklusiv bei Planet-Vienna angeboten.

   

 


Das Palais Dietrichstein als Erziehungsanstalt für Knaben um 1835

 

© 2003-2013 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com