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Wotruba Kirche

23. Bezirk, Lange Gasse 37
 

Die ungewöhnliche Kirche steht am Georgenberg am Rande des Wiener Stadtteils Mauer. Die Initiative zum Bau stammte von Dr. Margarethe Ottlinger, und die Idee zur Gestaltung lieferte Fritz Wotruba. Dieser hegte den Gedanken, etwas zu schaffen, das zeigt, dass Armut nicht hässlich sein muss und Entsagung in einer Umgebung sein kann, welche trotz höchster Einfachheit schön ist. Als das Projekt an die Öffentlichkeit gelang, löste es heftige Duskussionen aus und zog bereits vor der Vollendung im Oktober 1976 zahlreiche Kritiker und Kunstinteressierte an.

 

Das als „Wotrubakirche“ bekannte Gotteshaus ist der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht und ist Rektoratskirche der Pfarre Mauer. Das Gebäude besteht aus 152 Betonblöcken mit unterschiedlichen Massen, von denen der kleinste 1.84 Tonnen und der grösste 141 Tonnen wiegt. Die Öffnungen dazwischen sind mit Glas versehen und bewirken durch ihre unterschiedlichen Winkel und Grössen eine besondere Bündelung der Lichteinfälle. Das grosse Gusskreuz an der Altarwand ist eine Kopie aus der Hofkirche von Bruchsal. Das dortige Original stammt ebenfalls von Wotruba.
 


 


 


 

 

 

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