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Wehrkirche Weissenkirchen
 

Die Ursprünge der Wehrkirche von Weissenkirchen in der Wachau gehen ins Jahr 1000 zurück als sich hier bereits eine Kapelle befand. Um 1330 wurden das Mittelschiff und der kleinere Turm errichtet und mit der bestehenden Kapelle verbunden. Das nördliche Seitenschiff entstand um 1439 und der grosse Turm um 1502. Der spätgotische Chor wurde um 1526 vollendet, und etwa um die gleiche Zeit entstanden auch der Nebenchor, die heutige Taufkapelle und die Sakristei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden an der Kirche einige Änderungen vorgenommen, zu denen der Einbau eines gotischen Portals aus Wieselburg gehörte.

 

Die äussere Erscheinung der Weissenkirchner Wehrkirche ist einzigartig. Ihre prominente Lage über dem Dorf, der mächtige Turm und die burgähnliche Mauer, die sie umgibt, verleihen ihr die Bezeichnung. Die Innenaussstattung aus der Gotik ist bis auf das Taufbecken und eine Marienstatue verschwunden. Die Kirche erhielt ihre reiche barocke Ausstattung im 18. Jrh. Zentraler Bestandteil hierbei ist der mächtige Hochaltar mit einem grosse Ölgemälde, welches vermutlich von Carl Reslsfeld stammt und Mariae Himmelfahrt zeigt. Die vier grossen Statuen zeigen die Heiligen Josef, Joachim, Anna und Johannes den Täufer. Das ovale Gemälde im oberen Teil zeigt Mariae Krönung dar. Der kleinere Kreuzaltar im Seitenschiff ist nicht minder prachtvoll. Sein Altarblatt zeigt die Flucht der Soldaten vor dem Kalvarienberg. Die beiden Statuen hier zeigen Johannes und Maria. Die prächtige Kanzel stammt aus dem Jahr 1742. Der Orgelprospekt und das Instrument von 1774 wurden im Jahre 2002 umfänglich restauriert.


 


 

 

 



 


 


 

 

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