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Technisches Museum
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Die Gründung des Technischem Museums Wien geht
darauf zurück, dass im auslaufenden 19. Jrh. mehrere technikhistorische
Museen in ganz Wien verstreut und nur unzureichende
Ausstellungsflächen und –möglichkeiten vorhanden waren. Diese Vielzahl an Museen
unter einem Dach zu vereinen, war eine Idee, welche hervorging, nachdem eine
geplante Gewerbeausstellung zum 60-jährigen Regierungsjubiläum Kaiser
Franz Josephs I. nicht zustande
gekommen war und man als Alternative in
Penzing eben dieses Museum
für Industrie und Gewerbe einrichtete.
Die Planung des Gebäudes sollte dem Gewinner eines Architekturwettbewerbes
zugesprochen werden, an welchem rund 24 Architekten teilnahmen, unter denen
sich Namen wie Ferstel,
Wagner oder Loos befanden. |
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Der Gewinner war Hans Schneider. Am 20. Juni 1909 erfolgte die
feierliche Grundsteinlegung durch Kaiser Franz Joseph, und im Juni 1910
wurde mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen. Der Rohbau des
prachtvollen Jugendstil-Gebäudes war erst Ende 1912 fertig. Die
Einrichtung und Fertigstellung der Ausstellungsräume dauerte abermals
mehrere Jahre, bis das Museum am 6. Mai 1918 ohne Zeremonien für die
Besucher seine Tore öffnete. Nachdem das Technische Museum im Zweiten
Weltkrieg keinen Schaden davontrug, konnte es nach dem Ende des Krieges
als erstes Museum Wiens wiedereröffnet werden. Nach langjährigen
Umbauten und Sanierungsarbeiten sowie einem komplett überarbeiteten
Ausstellungskonzept öffnete das Museum 1999 erneut seine Tore. Ein
reiches Ausstellungssortiment findet der Besucher in den zahlreichen
Abteilungen wie Energie, Natur und Erkenntnis, Musikinstrumente,
Verkehr, Schwerindustrie, Dampfmaschinen, Medien und dem Virtual Reality
Theater.
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