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Im Jahre 1752 kauften die österreichischen Piaristen an
der heutigen Wiedner Hauptstrasse ein Grundstück, auf dem sie ein
Kollegium bauen wollten. Das bisherige Gebäude wurde alsbald abgerissen,
und man begann mit dem Bau des Klosters und der Kirche. Die Pläne zu dem
Komplex lieferte der Architekt Matthias Gerl. Es standen keine
Stiftungsgelder für den Bau zur Verfügung, und die Gelder des Ordens
waren seit jeher knapp, weshalb Kloster und Kirche recht bescheiden und
zweckmässig erbaut wurden. Matthias Gerl war deshalb besonders bemüht,
den einfachen Gebäuden das Möglichste an Ornamentik für eine schöne
Erscheinung zu verleihen. Um 1756 war der Bau vollendet, und die Kirche
wurde am 26. September selben Jahres eingeweiht. Bis 1938 war die Kirche
eine Ordenskirche, wurde aber per 1. Januar 1939 zur Pfarrkirche
erhoben. |
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