|
Alte Dokumente bezeugen,
dass bereits im Jahre 1267 in Döbling eine Kirche existiert hat, deren
Standort heute jedoch unbekannt ist. Seit dem 15. Jrh. kann aber das dauerhafte
Bestehen einer Kirche nachgewiesen werden. Diese wurde vom Ungarenkönig Corvinus zerstört, konnte aber gleich wieder neu errichtet werden. Sie blieb
bis ins Jahr 1640 eine Pfarrkirche, als die Pfarre Döbling der Pfarre
Währing zugeteilt wurde. Während der zweiten Türkenbelagerung im Jahre 1683
wurde die Kirche erneut zerstört und wurde vorerst nicht wieder aufgebaut.
Erst nach den Reformen
Josephs II. wurde Döbling erneut zur eigenen Pfarre
ernannt und die Kirche mit dem Pfarrhof wieder aufgebaut. Wie in vielen
Teilen Wiens, wuchs jedoch bald die Bevölkerung auch in Döbling drastisch
an, weshalb die Pfarrkirche bald zu klein wurde und Pläne für einen
Erweiterungsbau nötig waren. Der Architekt Josef Reininger wurde mit dem
Ausbau der Kirche beauftragt, welcher in den Jahren 1826 bis 1828 erfolgte.
Seither hat die Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild. |
 |