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Im frühen 19. Jrh. ist die alte Hütteldorfer Pfarrkirche durch den Zahn der
Zeit allmählich marode und baufällig geworden. Unter Pfarrer Weinkopf wurde
sie ein letztes Mal renoviert, doch als 1864 der Glockenturm einzustürzen
drohte und abgetragen werden musste, entstand immer mehr der Wunsch nach
einer neuen Kirche. Pfarrer Paletz, welcher im Jahre 1873 die Pfarre
übernahm, setzte diesen Plan in die Tat um. Ende 1881 konnte der Spatenstich
für den Bau der neuen Kirche erfolgen, für welche der Architekt Richard
Jordan die Pläne lieferte und auch die Bauarbeiten leitete. Am 9. November
1882 wurde das neue Gotteshaus dem hl. Andreas geweiht und feierlich
eröffnet.
Die Hütteldorfer Pfarrkirche ist wie zahlreiche andere Wiener Kirchen aus
jener Zeit ein dreischiffiger neugotischer Backsteinbau. Sie ist sowohl
innen als auch aussen eher schlicht gestaltet. Zentraler Blickfang sind der
Hochaltar und die fünf kunstvoll bemalten Chorfenster darüber. Die beiden
Seitenaltäre liegen versteckt hinter den ersten Pfeilern, von denen am
linken eine schlichte Kanzel angebracht ist.
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