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Café Schwarzenberg

1. Bezirk, Kärntner Ring 17
 

Der Grund für den Namen des Cafés am Kärntnerring liegt auf der Hand: Es liegt am Schwarzenbergplatz mit dem Schwarzenberg-Denkmal. Um 1861 wurde das Kaffeehaus im Palais Zeppezauer von Johanna und Raimund Hochleitner eröffnet und gehört zu den wenigen Gastronomie-Relikten an der Ringstrasse aus der Zeit deren Anlegung. Nach dem Anschluss Österreichs ans Dritte Reich im Jahre 1938 hiess das Kaffeehaus „Café Deutschland“ und war nach dem Krieg in der Hand sowjetischer Militärs. Diese zerstörten bei der Befreiung Wiens Teile der Inneneinrichtung durch Schüsse. Im Gegensatz zu den anderen bedeutenden Wiener Kaffeehäusern haben sich hier kaum Literaten und Künstler niedergelassen, sondern vielmehr Persönlichkeiten aus den Wirtschaftssektoren. Heute wird das Kaffeehaus vom Österreichischen Verkehrsbüro betrieben.

Die Einrichtung des Schwarzenberg ist besonders Erwähnenswert. Viel edles Holz an den Wänden und flächendeckende Wandspiegel verleihen dem Raum ein exklusives Flair. Die gewölbte Decke des hohen Raumes ist mit kleinen Kacheln ausgefliest, was einen nicht unangenehmen leicht sterilen "Badezimmereffekt" als Kontrast zu der sonst vornehmen Ausstattung bewirkt. Prachtvolle Art-Déco Luster sorgen für das entsprechende Licht. Besonders edel sind die halbrunden Ledersessel aus Holz und der schöne Steinboden. Einheimische sind im Schwarzenberg allerdings eher rar, denn vielmehr steht das Kaffeehaus auf dem Programm vieler Reiseanbieter, welche den Touristen „echte“ Wiener Kaffeehausromantik anbieten wollen. In den Sommermonaten sitzt man an der freien Luft und schaut dem regen Treiben am Ring und am Schwarzenbergplatz zu.

Wenn sich nicht grad die Besetzung eines ganzen Reisebusses mit Japanern oder sonstigen Touristen ins Café Schwarzenberg drängt und man einen vorteilhaften Platz ergattert, so ist einem ein gemütlicher Aufenthalt sicher. Das Personal kann nicht bemängelt werden, und man wird das wirklich schöne Kaffeehaus zufrieden verlassen.


 

 



 

schwarzenberg_innen.jpg

 

 

 

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