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Es wird überliefert, dass der Strebersdorfer Müller Sebastian
Scheyd im Jahre 1714 eine Kapelle errichten liess aus Dank, dass seine Mühle
vom Donauhochwasser um 1708 verschont geblieben war. Das Gebiet war damals
nämlich von Flussarmen der Donau durchzogen und wurde immer wieder
überflutet. Eine andere Kapelle entstand um 1762 westlich des ehemaligen
Strebersdorfer Schlosses durch die Finanzierung des Herrschaftsbesitzers
Josef von Fillenbaum. Die Kapelle wurde bald öffentlich und diente als
Dorfkapelle von Strebersdorf. Messen wurden hier jedoch aus finanziellen
Gründen erst ab 1875 gelesen. Um 1886 erwarb die Kongregation der
christlichen Schulbrüder in Strebersdorf ein Grundstück, um später darauf
eine Schule zu errichten. Bald wurde die Kapelle zu klein, und der Bau einer
grösseren Kirche wurde erforderlich. 1887 Wurde der Bau in Angriff genommen,
und im Folgejahr konnte die Kirche als neue Ordenskirche und Strebersdorfer
Pfarrkirche eingeweiht werden. Im Jahre 1961 wurde sie von der neuen Kirche
Maria Königin am Edmund Hawranek-Platz als Pfarrkirche abgelöst. |
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