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Für
Geschichtsinteressierte lohnt sich jedoch eine Fahrt zum Reumannplatz
alleweil, denn hier steht ein weiteres Holocaust-Mahnmal. Das von
Heinrich Sussmann gestaltete Stein-Monument wurde auf Initiative der
KZ-Verbände und Widerstandskämpfer Österreichs errichtet und am 24.
Oktober 1981 von der Bundesministerin Hertha Firnberg feierlich
enthüllt. Im Sommer 1982 wurde das Mahnmal mit primitiven Nazi-Parolen
beschmiert. Auf den Steinen des Monuments sind die KZs und Gefängnisse
aufgeführt, in denen Bewohner des Bezirks Favoriten umgekommen sind. Es
sind dies namentlich Treblinka, Buchenwald, Mauthausen, Ebensee, Dachau,
das Landesgericht Wien, Bergen-Belsen, Sachsenhausen, Stein a. d. Donau,
Struthof, der Morzinplatz,
Theresienstadt, Ravensbrück und
Auschwitz-Birkenau. Zudem ist folgender
Text eingelassen:
1934–1945
Den Opfern
des Faschismus
für Österreichs
Freiheit
und Unabhängigkeit
Den Toten zum Gedenken,
den Lebenden zur Mahnung.
Niemals vergessen
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