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Das rasante
Bevölkerungswachstum in der zweiten Hälfte des 19. Jrh. hatte auch in
den Stadtteilen Margareten, Matzleinsdorf und
Meidling eine Kirchennot zur
Folge. So begann man um 1905 mit dem Bau einer so genannten Notkirche am
oberen Gaudenzdorfer Gürtel, welche im Folgejahr Pfarrkirche der neu gegründeten Pfarre Neumargareten wurde. Es war eine
schlichte Kirche mit einem Glockenturm mit quadratischem Grundriss und
Spitzdach. Ein massiver Portalvorbau bildete den Mittelpunkt der
Fassade. 1934 erlitt die Kirche Schäden durch Einschüsse, was in den
Jahren 1941 bis 1943 im Zuge von Renovierungsarbeiten behoben wurde.
1944 wurde die Kirche durch Bomben vollständig zerstört, worauf man in
der Tanzschule im benachbarten Reumannhof eine provisorische
Ersatzkirche einrichtete. Im Sommer 1949 begann man mit der Planung und
dem Bau der neuen Pfarrkirche Neumargareten. Sechs Jahre später wurde
der Pfarrhof hinzugebaut. Bei der Kirche, welche unter dem Patrozinium
der unbefleckten Empfängnis Mariens steht, handelt es sich um einen
einfachen, eher nüchternen Bau ohne Turm an exponierter Lage.
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