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Pfarrkirche Neulerchenfeld
"Zur schmerzhaften Muttergottes"
16. Bezirk, Neulerchenfelder
Srasse 47
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Die Kirche im
Neulerchenfeld wurde in den Jahren 1733 bis 1753 unter der Leitung von
Andreas Perthold und Wolfgang Hillebrand erbaut. Die feierliche
Einsegnung erfolgte jedoch erst vier Jahre nach der Fertigstellung am
28. Mai 1757 durch Bischof Franz Anton Maurer. Die Ausstattung der
Barockkirche wurde grösstenteils von wohlhabenden Bürgern gestiftet. Am
4. Mai 1791 wurde Neulerchenfeld von Fürsterzbischof Kardinal Migazzi
zur eigenständigen Pfarre erhoben.
Der Zweite Weltkrieg brachte verheerende Zerstörung über Neulerchenfeld:
Am 15. Januar 1945 wurde die Pfarrkirche von Bomben getroffen und fast
vollständig zerstört. Nur die Frontfassade mit den Doppeltürmen blieb
unversehrt und der Panzertabernakel und die schmerzhafte Muttergottes
auf dem einstigen Hochaltar. Nach dem Krieg entschied man sich für einen
Neubau der Kirche mit Erhaltung der Turmfassade. Vorerst wurde der
Vorraum fertig gestellt, welcher vorläufig als Kapelle diente.
Am 5. Mai 1956 war die neue Kirche vollendet. Das Langhaus wurde dabei
aussen der erhaltenen Turmfassade angepasst. Das Innere ist sehr
geräumig und schlicht gestaltet. Die dunkle Decke ist eine schwere
Holzkonstruktion, welche in einem interessanten Kontrast zu den weissen
Wänden steht. |
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Links vom Chor fällt das
grossartige Kunststeinmosaik von Hermann Bauch ins Auge, welches von unten
gegen oben immer heller wird, was den Aufstieg vom dunklen irdischen Dasein
ins göttliche Licht symbolisiert. Die Kreuzwegstationen aus Mosaik sind
ebenfalls das Werk von Hermann Bauch.
Hauptkunstwerk der Kirche ist das riesige Gemälde der Kreuzigung Christi von
Joachim Sandrat, welches an der Stelle des ehemaligen Hochaltares steht und
aus dem Jahre 1653 stammt. Zwei weitere grosse Ölgemälde befinden sich
seitlich. Sie zeigen die Glorie des hl. Johannes Nepomuk und den Tod des hl.
Joseph und stammen von Johann Georg Schmidt. Die grosse Pieta aus Lindenholz
ist das Werk von Johann Theny aus dem Jahre 1733. |

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