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Militärpfarrkirche St. Johann Nepomuk
13. Bezirk, Fasangartengasse 101
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In den Jahren 1908 und 1909 wurde auf einem
Gelände an der Fasangartengasse nach dem Auftrag des Kriegsministeriums ein
Kriegsinvalidenhaus mit einer Kirche errichtet. In dieser Anlage mit elf
Gebäuden sollten verletzte Soldaten hospitalisiert werden. Am 5. Mai 1910
liess Kaiser
Franz Joseph I. die Anlage feierlich in Betrieb nehmen.
Die Kirche, welche dem heiligen Johann Nepomuk geweiht ist, wurde vorläufig
als Pfarrkirche verwendet bis sie schliesslich zu klein geworden war und
ihre Funktion an das in der Nachbarschaft neu erbaute Gotteshaus St. Hemma
abtreten musste. Die Nepomuk-Kirche wurde zur Filialkirche abgestuft und
blieb dies bis ins Jahr 1987, als sie schliesslich der Militärpfarre
übergeben wurde. Die Kirche und der angrenzende Ehrensaal mussten renoviert
werden, was nach erheblichem finanziellem Aufwand gelang. |
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Die Kirche erscheint im
Neubarock mit einem Kuppeldach und zwei Türmchen, welche die Hauptfassade
flankieren. Im grossen Dreiecksgiebel steht die Inschrift „VENITE ADOREMUS“,
welche die Ankommenden zum Gebete aufruft. Eine kreisrunde Kuppel überspannt
den Innenraum, welcher 9 Meter breit und 18 Meter lang ist. Besonders
kostbare Ausstattungsgegenstände sind ein feuervergoldetes Halbrelief am
Tabernakel von Georg Raphael Donner aus dem Jahre 1735, eine
Kreuzigungsgruppe über dem Hochaltar und eine sehr alte Statue des heiligen
Johannes Nepomuk.
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