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Mitten im dichten Gehölz des
äusseren Praters etwas abseits der Aspern-Allee nahe beim Lusthaus steht die
kleine Wallfahrtskirche Maria Grün. Der frühere Donaufelder Bürgermeister
Franz Plankenbüchler, welcher im Ersten Weltkrieg fiel, hatte hier eine
Waldandacht gegründet. Um ein Marienbild von Anton Schentz wurden an den
Bäumen zahlreiche Heiligenbilder und Tafeln angebracht, was viele Pilger an
den stillen Ort lockte. Im Jahre 1924 wurde an der Stelle nach Plänen des
Architekten Josef Münster eine Wallfahrtskirche erbaut. Am 21. Dezember 1924
wurde die neue Kirche von Erzbischof Kardinal Piffl geweiht mit den Worten:
"Ich bin überzeugt, daß von diesem Kirchlein ein breiter Strom großer
Gnaden, sich ergießen wird, über Wien hinaus. Möge dieses Kirchlein ein
Zufluchtsort sein." |
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