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Alte Schriften belegen, dass in Sievering
bereits im ersten Viertel des 14. Jh. eine dem hl. Andreas geweihte Kapelle
bestanden hat, welche zur Pfarre Heiligenstadt gehörte. Davon wurde
Sievering im Jahre 1344 abgetrennt und zur eigenständigen Pfarre erhoben.
Etwa um 1500 wurde die Sieveringer Pfarrkirche dem Chorherrenstift
Klosterneuburg inkorporiert, und etwa zur gleichen Zeit übertrug man das Patrozinium der Kirche dem hl. Severin.
Die Äussere Erscheinung der Sieveringer Pfarrkirche mit ihrem ausgeprägt
hohen und steilen Satteldach ist vorwiegend gotisch, respektive neugotisch,
denn im Laufe der Jahrhunderte erfuhr das Gotteshaus zahlreiche Aus- und
Umbauten. So hat man um 1896 mehrere Gebäudeteile abgetragen und die Kirche
umgestaltet. Dabei achtete man auf ein möglichst ursprüngliches
Erscheinungsbild. So gestaltete man beispielsweise die Westfassade, das
Portal und den Glockenturm im gotischen Stil neu. Altgotische Relikte sind
das Kirchenschiff, der Chor und Teile des Turmes.
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