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Pfarrkirche
Laxenburg
Kreuzerhöhungs-Kirche
Laxenburg, Schlossplatz

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Entstanden ist eine
beispielhaft prächtige Barockkirche mit einem Zentralraum und mittigem
Glockenturm über dem Portal. Sie steht direkt gegenüber dem "Blauen Hof" des
kaiserlichen Schlosses
Laxenburg. Auf den Volutenausläufern links und rechts
des Glockenturmansatzes stehen die überlebensgrossen weissen Statuen der
Helena und des Heraklion, beide ein Kreuz tragend. Sie stehen in Verbindung
mit dem Patrozinium der Laxenburger Pfarrkirche, der Kreuzerhöhung. Die
beiden Figuren sind vermutlich das Werk des Wiener Bildhauers Bliem. Die
ausladende Terrasse vor der Kirche wurde in den Jahren 1897-99 angelegt. Die
vier grossen Steinfiguren auf dem Balustradengeländer stellen die vier
Evangelisten dar.
Im Kircheninneren dominiert
die leicht ovale Flachkuppel den Raum. Fast nahtlos säumt ein umlaufendes
Gebälk den gesamten Innenraum, optisch getragen von Pilastern mit prächtigen
Kapitellen. Der weitläufige Freskenzyklus und somit auch das grosse
Kuppelfresko ist das Werk des Franziskanermönchs Adam Obermüller. Der
Hofstukkateur Hieronymus Alfieri schuf das reiche Stuckwerk.
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Das riesige Kruzifix im
marmornen Hochaltar stellt die Kreuzerhöhung dar. Daneben hängen an den
beiden Seitenwänden des Chorraumes zwei barocke Gemälde. Sie zeigen die
Flucht nach Ägypten und den Tod des hl. Joseph. Sie sind im Besitz des
Bundes und wurden der Pfarre um 1929 zur Verfügung gestellt. Der rechte
Seitenaltar trägt ein Bildnis Marias mit dem Kinde, an dem gleich fünf
verschiedene Künstler gearbeitet haben. Das Gemälde am linken
Seitenaltar zeigt die Geburt des Heilands. Zu den bedeutendsten
Elementen der Kirchenausstattung gehört die prunkvolle, acht Meter hohe
Kanzel. Sie ist eine Meisterarbeit des Bildhauers Johann Baptist Straub,
geschaffen um 1730. Fast 50 Jahre lang befand sie sich in der
Schwarzspanierkirche in Wien. Um 1785 wurde sie von Pfarrer Joseph Dreyer erworben und nach Laxenburg gebracht |
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