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Die Kalasantiner sind
eine Kongregation, welche um 1889 von Anton Maria Schwartz (1852-1929)
ins Leben gerufen wurde. Förmlich lautete die Bezeichnung „Kongregation
für die frommen Arbeiter vom hl. Josef Calasanz von der Gottesmutter“.
Schwartz war bemüht, junge Arbeiter religiös zu bilden und sie geistig
und kulturell zu fördern. Im Gründungsjahr 1889 wurde von Architekt
Fresel an der Pater-Schwartz-Gasse eine Kirche für die Kalasantiner
errichtet, welche das Mutterhaus der Kongregation werden sollte. Es war
somit die erste Arbeiterkirche Wiens.
Ohne die Doppeltürme wäre die Kirche auf den ersten Blick nicht
auszumachen, unterscheidet sie sich mit ihrer schmucken
Fassadengestaltung doch nicht sehr von einem gründerzeitlichen Wiener
Bürgerhaus. Hinter dieser wohlgestalteten Doppelturmfassade befindet
sich ein liebevoll ausgestatteter Kirchenraum, welcher in erster Linie
in weiss und rosa gehalten ist. Zentrum des von Marmorpilastern
gegliederten Kirchenschiffes ist der mit Goldornamenten fein verzierte
Hochaltar, in dessen Mitte ein roter Samtbaldachin das
Muttergottesbildnis überdacht. Auffallend sind mehrere Pater
Schwartz-Memorabilia, welche im Raum zu finden sind.
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