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In einer Urkunde von
1192 wird bereits eine Kirche in Kaiserebersdorf erwähnt, welche dem hl.
Petrus geweiht war. Der hl. Paulus kam erst um 1399 als zweiter
Kirchenpatron dazu. Im Laufe der Jahrhunderte erlitt die Kirche immer
wieder Schäden durch Kriegseinwirkung oder Hochwasser von der nahe
gelegenen Donau. Während der Türkenbelagerung von 1683 wurde die Kirche
durch ein Feuer zerstört und musste neu aufgebaut werden, womit man im
Jahre 1692 begann. In dieser Zeit hing am Weg nach Mannswörth an einem
Baum ein Marienbildnis, bei dem sich wunderbare Dinge ereignet haben
sollen, weshalb man im November dieses Bildnis samt Baum in die Kirche
von Ebersdorf brachte. In der Folge erfuhr das Gotteshaus einen immensen
Zustrom an Pilgern, was innert Kürze eine Erweiterung der Kirche
erforderte. Mit dieser Aufgabe wurde der Baumeister Matthias Gerl
beauftragt. Seither erscheint die Kaiserebersdorfer Pfarrkirche in ihrer
heutigen Gestalt. |
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