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Der heutige Gürtel
bildete früher einen so genannten Linienwall, ein Erdwall mit einem
vorgelagerten Graben, welcher die Stadt von den Vorstädten abgrenzte.
Neben den Linienämtern gab es jeweils bei den Toren Linienkapellen,
welche alle zwischen 1740 und 1760 entstanden und alle dem
Brückenheiligen Johannes Nepomuk geweiht waren und im Volksmund „Hansl am
Weg“ hiessen. Reisenden wurde hier die Möglichkeit zur Andacht geboten.
Die barocke Kapelle am ehemaligen Hundsturmer Wall (benannt nach dem
„Hundsturm“ genannten Stadtteil) im heutigen Bezirk
Margareten ist neben der
Linienkapelle bei der
Volksoper eine der beiden
Zeugen aus jener Zeit, jedoch die einzige, welche in ihrem
ursprünglichen Zustand erhalten geblieben ist. Sie steht an der
Schönbrunner Strasse am Rande des Bruno Kreisky-Parks. |
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