Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
 
   Über Planet-Vienna  
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
   
   In Wort und Bild
      Plätze/Strassen
      Kunst/Kultur
      Kirchen
      Prunkbauten
      Wiener Palais
      Kaffeehäuser  
      Beisln / Heurige  
      Varia
        Wien Umgebung
     Alt-Wien (Photos)
      Alte Ansichten
     Impressionen
       Vogelperspektive
       Bilderverkauf
     
   Architekten
   Musik
      Komponisten
      Operette
      Walzer
      Musikfiles
 
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
  Wienerisches
   Blog
    
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
 
 
 
 

<< zurück


Café Hummel

7. Bezirk, Josefstädterstrasse 66
 

Das Haus, in dem Philipp Fahrbach 1885 starb, beherbergt das Café Hummel, eine der bedeutendsten Institutionen im bieder-bürgerlichen 8. Stadtbezirk. Bis 1935 hiess das Ecklokal Café Parzival, als Karl Hummel es übernahm und es in der Folge nach seinem Namen umbenannte. Nach seinem Tod im Jahre 1967 übernahmen sein Sohn Georg und dessen Gemahlin das traditionelle Kaffeehaus. Noch heute ist die Familie Hummel die Besitzerin und führt den Betrieb.

Die Einrichtung des Café Hummel ist kaum einer bestimmten Zeit zuzuordnen. Aus jedem Jahrzehnt der vergangenen 70 Jahre scheint sich hier etwas erhalten zu haben. Doch das zugegebenermassen teils unübersichtliche Gemisch an diversen Stilen und Utensilien aus unterschiedlichen Epochen beraubt das Hummel nicht seines Charmes des traditionellen Wiener Kaffeehauses. Die schönen Kugelleuchter aus Messing an Decke, Wänden und Fensternischen machen das eine oder andere unattraktive Objekt wieder wett. Selbst die zwei hässlichen Lüftungsrohre, die sich über die ganze Raumlänge hinwegziehen, stören wenig. Patina hat das Kaffeehaus so oder so. Genauso durchmischt wie das Interieur ist das Publikum, das hier ein- und ausgeht. Vom Literat über den Studi bis hin zum Nachtschwärmer oder zum einfachen Müllmann findet alles den Weg ins Hummel.

In einem Hinterzimmer stehen Spielautomaten, an denen sich stets der eine oder andere Zocker versucht. Und wird ein wichtiges Fussballmatch im Fernsehen übertragen, so findet sich hier jeweils ein Grüppchen von Fans ein, um das Spiel zu verfolgen. Beliebt ist vor allem der grosse Gastgarten auf der Seite zum Hamerlingplatz. Unter einer riesigen Markise geniessen es die Gäste vor allem im Hochsommer, im Schatten eine Erfrischung zu sich zu nehmen oder einfach im Gespräch oder mit einer Zeitung zu verweilen.

 


 

© 2003-2010 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com