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Unbekannt, deshalb nicht
minder interessant… Was bei
Lehár erklingt,
trifft aus touristischer Sicht auf das Café Hübler im 17. Bezirk zu. Die
Kaffeekonditorei liegt etwas versteckt am Lorenz-Bayer-Platz mitten in
Hernals. Seit 1955 existiert
der Familienbetrieb im schönen Gründerzeithaus und ist aus Hernals kaum
mehr wegzudenken. Das Hübler ist kein typisches Wiener Kaffeehaus,
sondern hat vielmehr den Charakter eines Tea Room, leicht kitschig und
altmodisch angehaucht. Reich ausgestattet mit echten und unechten
Pflanzen, Plüschbänken und viel Stoff an den Fenstern, bietet das Café
den idealen Rahmen für einen gemütlichen Aufenthalt. |
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Betritt man die
dazugehörige Konditorei, wird man von einer süssen Vielfalt in reicher
Farbenpracht überwältigt. Man findet hier fast alles, was die Wiener
Confiserie auszeichnet: Altmodische Torten, klassische Kuchen und
Schnitten, süss Glasiertes, fein Gebackenes, einfach alles, was schmeckt
und dick macht. In der Auslage befinden sich grossartig gestaltete
Torten, welche hier nach Wunsch für entsprechende Anlässe von echten
Könnern hergestellt werden. Vor der Tür befindet sich ein überaus
einladender Gastgarten mit viel Grün, der perfekte Ort, an einem
sonnigen Tag im Schatten der Sonnenschirme und des riesigen Baumes
gegenüber bei Kaffee und Kuchen zu verweilen.
Das
Preis-Leistungs-Verhältnis bei Hübler könnte nicht besser sein! Für
knapp 6 EUR erhält man hier ein reiches Frühstück mit allem, was dazu
gehört. Allein schon deswegen geniesst das Hübler einen ausgezeichneten
Ruf und ist trotz der versteckten Lage stets gut besucht. Das Publikum
ist vielfältig, jedoch fast ausschliesslich einheimisch. Touristen
finden kaum den Weg zu Hübler, was wohl auch ganz gut so ist, denn so
behält das Lokal den typischen Charakter eines charmanten Vorstadtcafés.
Dennoch darf es als Geheimtipp an den Wien-Besucher weitergegeben
werden, der sich die Zeit nehmen soll, sich am Schottentor in die Nummer
44 zu setzen und bis zur Station Mayssengasse zu fahren.
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