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Das unter dem
zeitgenössisch-populistischen Spitznamen „Hosenträgerhaus“ bekannte
Gebäude an der Universitätsstrasse wurde 1887/88 von
Otto Wagner erbaut. Das auf
drei Seiten freistehende Haus geniesst an der Kreuzung Landesgerichts-/Alser-/Universitätsstrasse
eine prominente und exponierte Lage, weshalb das Hosenträgerhaus von
grosser städtebaulicher Bedeutung ist. Ursprünglich befand sich im
Parterre ein grosses Kaffeehaus, welches von der Universitätsstrasse her
zugänglich war, und auf jeder Etage lagen zwei grossbürgerliche
Wohnungen mit je rund 300m² Wohnfläche. Der hervorkragende Balkon an der
Hauptfassade markiert die Beletage nach aussen hin. Auffallend sind die
vasenartigen Dachaufsätze und der reich verzierte First sowie die sechs
markanten Lisenen mit neobarockem Stuckdekor im oberen Teil. Diese
Lisenen wecken die Assoziation zu Hosenträgern, was Anlass zu dem
Kosenamen bei der Wiener Bevölkerung war. An den Ecken prangt je eine
reich ornamentierte Kartusche. Durch die Bauweise mit der vorwiegend
vertikalen Anordnung erinnert das Hosenträgerhaus an die ersten
Hochhäuser, welche in der Zeit in Amerika entstanden.
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