Klosterkirche vom armen Kinde Jesu

19. Bezirk, Hofzeile 22

planet-vienna, Klosterkirche der Schwestern vom armen Kinde Jesu in wien

Nachdem die Schwestern des Ordens vom armen Kinde Jesu 1857 nach Wien gekommen waren, erwarben sie ein Haus an der Döblinger Hauptstrasse sowie die benachbarte Johann-Nepomuk-Kapelle. Das bestehende Haus liessen sie abbrechen und durch einen grösseren Neubau ersetzen. Bald darauf entstanden entlang der Hofzeile weitere Gebäude, in denen die Schule untergebracht wurde.

planet-vienna, Klosterkirche der Schwestern vom armen Kinde Jesu in wien

Ab 1861 diente die Johann-Nepomuk-Kapelle als Klosterkirche. Mit der Zeit genügte sie jedoch den Bedürfnissen der Ordensschwestern nicht mehr und bot auch für die stetig wachsende Zahl an Schülerinnen nicht mehr genügend Platz. Daher wurde 1885 an der Hofzeile eine neue, grössere Klosterkirche errichtet. Die Architektur der Klosterkirche zum armen Kinde Jesu an der Hofzeile weist insbesondere an der Strassenfassade neuromanische Stilelemente auf. Der obere Teil des schlicht gestalteten Turmes sowie die Giebelfront sind mit Holzschindeln verkleidet, was der Kirche ein eigenwilliges und unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht.


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