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Harrach'sche Hauskapelle

1. Bezirk, Herrengasse 22

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Das Palais Harrach gehört zu den architektonisch bemerkenswertesten und prägendsten Palastbauten der Wiener Innenstadt. In seiner heutigen Gestalt ist es um 1696 unter Ferdinand Bonaventura Graf von Harrach entstanden. Die der Maria Immaculata geweihte Hauskapelle liegt im rückseitigen Parterre in der Gebäudeecke Herrengasse/Freyung, eine Tür führt von der Herrengasse direkt in den Raum. Die Kapelle ist anno 1703 vom Wiener Fürstbischof Franz Anton Graf Harrach (1665-1725) gesegnet worden. Im Zuge der Reformen von Kaiser Joseph II. war die Harrach'sche Hauskapelle nach 1780 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich, dies sollte fast geschlagene 240 Jahre lang so beiben.

Seit 2015 können Vorbeikommende die vergessene Kapelle einsehen. Motiviert durch die laufenden Gestaltungspläne des Palaisviertel rund um die Herrengasse hat man das Tor zur Harrach'schen Hauskapelle geöffnet und mit einer Glaswand versiegelt. Die Kapelle ist zwar weiterhin nicht betretbar, aber man kann sie durch die Glaswand betrachten – und das ist äusserst lohnenswert: Es handelt sich um ein ausserordentlich stimmungsvolles Beispiel sakralen Hochbarocks, bei dem namhafte Künstler ihre Hände im Spiel hatten.

Der zweijochige, ovale Kuppelraum reicht über zwei Stockwerke. Die Wände sind durch korinthische Marmorpilaster und rötliche Wandfelder gegliedert. Das ovale Deckenfresko mit der Immaculata stammt von keinem Geringeren als Johann Michael Rottmayr. Der Marmoraltar mit korinthischen Driviertelsäulen hat Antonio Beduzzi geschaffen. Darüber halten zwei Engel eine grosse goldene Krone. Die zwei flankierenden Engelsfiguren stammen möglicherweise von Lorenzo Mattielli. Das Altarblatt zeigt ebenfalls die Maria Immaculata und ist um 1815 von Johann Höfel nach dem Vorbild von Jusepe de Ribera gemalt worden. Die Schreine links und rechts vom Altar bergen Reliquien der Heiligen Hubertus und Viktor.


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