Piaristenkirc
 

Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
      Plätze/Strassen
      Kunst/Kultur
      Kirchen
      Prunkbauten
      Wiener Palais
      Kaffeehäuser
      Beisln / Heurige
      Varia
        Wien Umgebung
      Alt-Wien (Photos)
      Alte Ansichten
     Impressionen
       Vogelperspektive
       Bilderverkauf
   
   Architekten
   Musik
      Komponisten
      Operette
      Walzer
      Musikfiles
 
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
  Wienerisches
   Blog
    
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 
Besucher seit Juni 2009
 

<< zurück


Café Goldegg

4. Bezirk, Argentinierstr. 49
 

Das Café Goldegg ist eines der wenigen Kaffeehäuser im 4. Bezirk. Von all diesen aber mit Sicherheit das schönste und klassischste, und: Es ist eines der schönsten Wiens. Die Wurzeln des Kaffeehauses gehen ins Jahr 1910 zurück, als die Kaffeesiederfamilie Dobner hier ein Lokal eröffnete. Benannt ist das Café nach dem dortigen Fluramen "Goldegg", wovon gleichsam die Goldegg-Gasse zeugt.
In den 80er Jahren wurde das Kaffeehaus vom Cafétier Friedrich Turek behutsam restauriert und unter Denkmalschutz gestellt. 2008 übernahmen es zwei Quereinsteiger, die das Angebot der heutigen Zeit angepasst haben, ohne jedoch die obligatorischen Getränke und Speisen von der Karte zu tilgen. Sie haben höchsten Wert drauf gelegt, sowohl die Einrichtung als auch das kulinarische Angebot traditionell zu halten.

 

Wer das Café Goldegg betritt, wähnt sich sogleich auf angenehme Weise um 50 Jahre in die Vergangenheit geworfen. Hier ist alles alt, ja museal und original. Die prächtigen Wandvertäfelungen mit feinen Intarsien, der abgenutzte, aber dennoch gepflegte Fischgrät-Parkettboden, die abgesessenen, aber ebenfalls voll intakten grünen Samtbezüge über den Polstern, die vornehmen Kugelluster aus Messing, die gepflegten Gardinen, die Marmortische und die Stühle... Alles ist genau so wie zu Grossmutters Zeiten - und fast perfekt erhalten. Im Raumteil auf der Seite der Argentinierstrasse stehen seit Jahrzehnten die alten Billardtische. Dahinter ein schwerer Kanonenofen. An der Decke hängt eine alte Uhr. Sie ist stehen geblieben, so wie die Zeit im Café Goldegg stehen geblieben ist. Dieses Lokal hat wahre Patina.

Im Café Goldegg geht es stehts ruhig und gelassen zu und her. Keine Hektik und immer freie Plätze. Wer das Goldegg für sich entdeckt, der muss einfach wieder kommen. Durch seine etwas abgelegene Lage wenige Schritte hinter dem Chor der Elisabethkirche ist das Goldegg ein wahrer Insidertipp. Hierher verirrt sich kaum ein Tourist. Wer in Ruhe ein Buch oder eine Zeitung lesen will oder kostenlos und ungestört mit seinem Notebook im Internet surfen möchte, der macht sich auf ins Goldegg.
 

 


 

 

 

© 2003-2010 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com