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In den kommenden Jahren wurden die leer
stehenden Zylinder unterschiedlich verwendet, indem in ihnen
beispielsweise Ausstellungen stattfanden oder Filmszenen für James Bond
gedreht wurden. Einen über die Landesgrenzen hinaus bekannten Namen
machten sich die Kessel wegen der wummernden Raveparties, welche darin
hauptsächlich in den frühen 90er Jahren stattfanden.
Doch 1995 wurden Pläne für eine komplette Umnutzung der Anlage
geschmiedet. Es lagen mehrere Projekte vor, von denen jenes angenommen
wurde, welches eine Mehrfachnutzung vorsah mit Wohnungen, Entertainment,
Arbeiten und Einkaufen. Man liess namhafte Architekten – darunter Jean
Nouvel – das Projekt angehen. Die Zylinder wurden komplett ausgeräumt,
so dass lediglich die Backsteinfassade und der Dachstuhl übrig blieben.
Man installierte neben den Unterhaltungsfakultäten und dem
Einkaufszentrum rund 600 Wohnungen. Kessel B erhielt zudem einen
beeindruckenden 18 Stockwerke hohen Anbau mit einem „Knick“, ein
Musterbeispiel moderner Architektur.
Durch die Gasometer ist in Simmering eine einzigartige Wohnanlage
entstanden – eine gelungene Kombination von alter und moderner
Architektur. Die Gasometer haben eine U-Bahnstation und sind dadurch
bestens erschlossen.
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