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Elisabethkapelle

3. Bezirk, Kleingasse 3

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Die Kapelle der hl. Elisabeth steht heute im Schatten des Wiener Weiterbildungszentrums und der U-Bahn-Station Schlachthausgasse mitten im dicht bebauten dritten Bezirk. Sie ist das schmucke Überbleibsel des 1875 in Betrieb genommenen Mautner Markhof'schen Kinderspitals, welches von Adolf Ignaz Mautner und seiner Ehefrau Julie Marcelline gestiftet worden war. Die Einrichtung ermöglichte Kindern armer Eltern eine Behandlung, ungeachtet der Religion. Nach dem Tod von Wohltäter Mautner im Jahre 1891 wurde das Krankenhaus um eine der hl. Elisabeth geweihte Spitalkapelle erweitert. Für den Bau zeichneten die beiden Wiener Architekten Joseph von Wieser und Franz von Gruber verantwortlich.

Das Kinderspital existierte hier bis 1998, ehe es der Rudolfstiftung inkorporiert wurde. Danach wurden die Gebäude als Flüchtlingsheim genutzt, bis sie 2002 schliesslich abgetragen wurden. Es folgte eine Neubebauung des Grundstückes. Einzig die ehemalige Spitalkapelle an der Kleingasse blieb bestehen.

Die schmucke Kapelle erscheint als gedrungener Baukörper mit leicht vorstehendem Turm. Das Portal hat die Form einer Ädikula. Darüber in einer Nische steht die Figur der Patronin Elisabeth von Thüringen, Schutzherrin der Kranken und Armen. Das reich stuckierte Kapelleninnere ist im neobarockem Stil mit sichtbarem Einfluss des Jugendstils gestaltet. Der Hochaltar besteht im Wesentlichen aus zwei kannelierten Säulen und einem Sprenggiebel. Das im nazarenischen Stil ausgeführte Altargemälde zeigt die Gottesmutter mit dem Jesuskind, von Engeln angebetet. Die Glasmalereien der Fenster stammen aus der Erbauungszeit.

Die Kapelle ist seit 1925 Eigentum der Stadt Wien und nicht der Kirche, was nach dem Abbruch des ehemaligen Kinderspitals Fragen um die Unterhaltung aufgeworfen hat.

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