Um 1870
gründete Friederike Fürstin von Auersperg das Dominikanerinnenkloster in
Hietzing. Die heutige Klosteranlage entstand in den Jahren 1896 bis
1904. Die Klosterkirche entstand 1885/86. Die Pläne dafür lieferte
Richard Jordan, Baumeister war Joseph Schmalzhofer. Um 1960 wurde das
Kircheninnere von Georg Lippert umgestaltet.
Die neogotische
Klosterkirche ist ein Sichtziegelbau mit Doppelturmfassade gegen die
Schlossberggasse. Die beiden schlanken Türme fallen durch ihre
Kegelhelme auf. Unter dem Dreiecksgiebel, mit dem das Mittelfeld gegen
oben hin abschliesst, steht in einer Nische eine Madonnenfigur. An der
rechten Seite schliesst sich der Eingangsbau an.
Das Innere der Kirche
wird mit Sterngratgewölben überspannt. Die Einrichtung stammt grösstenteils aus den 60er Jahren (Neugestaltung durch Lippert).
Eindrucksvoll ist die Altarwand mit monumentaler Holzschnitzerei von
Josef Lang. Die Darstellung zeigt die Übergabe des Rosenkranzes an den
hl. Dominikus. Die Orgel mit neogotischem Gehäuse ist von beachtlicher
Grösse.