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Apostelkirche der Salvatorianer

10. Bezirk, Salvatorianerplatz
 

Der Gründer des Salvatorianerordens, Pater Jordan, fasste mit seiner Gemeinschaft am Salvatorianerplatz in Wien Favoriten erstmals Fuss in Österreich, was dem Platz folglich seinen Namen gab. Der Klosterbetrieb fand vorerst in einer Mietwohnung statt und finanzierte sich mit Religionsunterricht und Seelsorge. Doch am 7. Oktober 1900 konnte endlich der Grundstein für ein angemessenes Klostergebäude mit Kirche im Beisein des Bürgermeisters Dr. Karl Lueger gelegt werden. Die Kirche war als provisorisches Gotteshaus für die Salvatorianer geplant, denn die Hauptkirche sollte an der Laxenburgerstrasse zu stehen kommen, was aber nie verwirklicht worden ist. Bereits am 14. Juli 1901 konnte die neue Kirche feierlich gesegnet werden. Sie ist den Heiligen Aposteln geweiht. 1937 wurde die Kirche Pafrrkirche der Apostelpfarre und erhielt ihren Glockenturm. Schwere Beschädigungen durch Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg wurden erfolgreich behoben. In den folgenden Jahrzehnten erfuhr die Kirche immer wieder Veränderungen und Erneuerungen an ihrer Ausstattung. Sehenswert ist das Altarbild „Das letzte Abendmahl“ von Franz Elsner.

 

 


 


 

 

 

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