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Um 1713 wütete die Pest
erneut in Wien und raffte einen grossen Teil der Bevölkerung hin. Von den
300 Einwohnern in Neuwaldegg starben rund 130. Als die Epidemie zu Ende war,
errichtete man zum Dank im Dorf eine kleine Kapelle aus Holz, welche der hl.
Anna geweiht war. Vier Jahre später ersetzte man die Holzkapelle durch einen
Neubau aus Stein, welcher später einen Chor und einen Glockenturm erhielt
und mehrmals umgebaut und erweitert wurde. Als im Jahre 1906 die
Strassenbahn bis nach Neuwaldegg führte, musste für diese eine Wendeschleife
angelegt werden, weshalb die Annakapelle, welche mittlerweile ohnehin akut
baufällig geworden war, abgetragen werden musste. Am 7. Oktober wurde der
Grundstein zur Neuen Kapelle gelegt, zwar am selben Ort, jedoch um 90°
gedreht. Am 26. Juli 1910 konnte die neue Kapelle feierlich eingesegnet
werden. 1963 wurde die Kapelle renoviert und 1995 generalsaniert. |
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